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SBL2014-1657-red
Das Bundesligateam des CYC. Henri Gerlach, Poldo Fricke, Florian Lautenschlager und Quirin Landinger.
Foto © DSBL

Nach riesiger Vorfreude und immerhin einem gemeinsamen Training in der Tasche, ging es für das Team Kiel (Poldo, Flo, Quirin und mir) in den hohen Norden. Das Revier befand sich nicht wie von mir vermutet auf der freien See, sondern mitten in der Innenstatt zwischen der sogenannten Kiellinie und dem Marinehafen. Das Event war groß aufgezogen mit gekonnter Live-Moderation und Showsegeln direkt vorm Publikum.

Nach der Anreise am Donnerstag und gutem Essen beim Italiener (was sich etabliert und zum Bayerntreff mit dem BYC herauskristallisiert hat) ging es dann Freitag endlich aufs Wasser. Dort konnten wir bei guten Bedingungen noch einmal 45 Minuten trainieren. Poldo hat in dieser Zeit versucht den Trainingsrückstand vom ganzen Jahr wieder aufzuholen. Nach dem gefühlten fünfzigsten Mal Genneker setzen, war unsere sonst so tolle Mustokleidung komplett durchgeschwitzt. Da wir uns in dieser relativ kurzen Zeit noch einmal enorm gesteigert haben, ist an uns der doch sehr angestaute Druck, bedingt durch die Erwartungen des Clubs und die desaströse Tabellensituation ein wenig gesunken und wir konnten mit gutem Selbstvertrauen in die Rennen starten.

Bis Freitagabend hatten wir leider nur einen Lauf im Kasten. Der zweite Lauf fiel leider dem Zeitlimit von 20 Minuten zum Opfer. Wir hatten dieses mit Abstand führend haarscharf um 5 Sekunden überschritten. So sind nun einmal die Regeln und der Wettfahrtleiter hat daraus gelernt und die nachfolgenden Rennen bei Verdacht verkürzt. Leider haben wir dadurch 5 wichtige Punkte liegen lassen müssen.

Danach waren leider keine Rennen mehr möglich, da wie so oft an diesem Bundesliga Wochenende die Regattabahn für Kreuzfahrtschiffe gesperrt wurde. Das Kreuzfahrtschiff an sich hat nur kurzfristig unsere Bahn blockiert – viel schlimmer war, dass das Windsystem nach der Durchfahrt von so einem riesigen Kutter extrem gestört wurde und somit der sowieso schon schwache Wind lange gebraucht hat, sich wieder durchzusetzen.

Samstag war eine Achterbahnfahrt- entweder ganz oben in der Liste oder ganz unten. Mit durch den ausbleibenden Wind bedingt langer Wartezeit zwischen den Rennen.

Sonntag haben wir dann nochmal einen ersten rausgehauen, obwohl ich den Gennakerbaum mit ein bisschen zu viel Adrenalin an der ersten Tonne gezogen und wir die zweite Kreuz mit der Bergung zu dritt beschäftigt waren. Danach haben wir uns noch einmal einen dritten Platz erkämpft und sind mit gemischten Gefühlen nach Hause gefahren. Fazit: Das Zusammenspiel und vor allem das Zusammenleben von 2 Oberbayern, einem Unterbayern und einem Schwaben hat doch entgegen aller Vorurteile gut geklappt. Höchsten Respekt zolle ich nach diesem Wochenende vor allem Poldo, der den anderen Teams seglerisch problemlos die Stirn bieten kann und uns souverän über den Parcour gesteuert hat.

Wettertechnisch war das Wochenende sehr schwach und es hätte schlichtweg mehr Läufe gebraucht, um das Gewürfel in Schach zu halten. Mehr von den sehr grenzwertigen Läufen wären durchaus drin gewesen. Schade vor allem für die Bundesliganeulinge, dem Quirin und mir, denn ohne Wind und ohne Segeln macht das sonst so tolle Format nur halb so viel Spaß. Mit einem neunten Platz hat sich die Tabellensituation leider nicht verbessert, denn die hinter uns liegenden Teams waren bei diesem Event vorne und die guten hinten. Somit haben wir das Problem leider nicht schon in Kiel gelöst, jedoch hat es die Tabelle ziemlich zusammengeschoben, was Hoffnung für die nächsten Events steigert. Danke an den Club und an das Team, das mir ein so ein tolles Wochenende ermöglicht hat und ich hoffe, das ich zukünftig wieder dabei sein darf.

Henri Gerlach

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