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DSV-1 Kopie01) Medaillenregen wie im Märchen
02) Bundesstützpunkt um drei Räume erweitert
03) Startschuss für Hamburg 2024
04) Fit für den Notfall – Rettungstraining mit der DLRG
05) ISAF ernennt Peter Sowrey zum neuen Geschäftsführer
06) Goetz-Ulf Jungmichel wird Generalsekretär des DSV
07) Deutscher Seglertag 2015 in Papenburg
08) WM-Titel für deutschen Windsurfer
09) Lehrgänge für Wind- und Kitesurfer
10) Spannend wie ein Krimi – die Deutsche Segel-Bundesliga
11) Kieler Woche – sieben Medaillen für Segel-Nationalmannschaft
12) Lübecker Yacht-Club erhält „Grünes Band“ 2015
13) Trainer gesucht
14) Ausnahmeregelungen vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot
15) Freizeitmobilität wächst – Wassertourismuskonzept für 2015 erwartet
16) Abschied von Otto Schlenzka
17) Sicherheitsbestimmungen für Seesegler
18) Wassersport auf Elbe und Weser
19) Gratulation zum runden Geburtstag
20) Yardstickzahlen 2015

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01) Medaillenregen wie im Märchen

Rund ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio 2016 hat das Audi Sailing Team Germany seine Leistungen bei internationalen Regatten enorm gesteigert und zahlreiche Gold- und Silbermedaillen gewonnen. Absoluter Spitzenreiter ist Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee-Immenstadt, der bereits im Frühjahr bei zwei World-Cup-Regatten im Laser siegte und kurz darauf Vize-Weltmeister und Vize-Europameister in der olympischen Einhandklasse wurde. Bei der im Juli in Kanada ausgetragenen Weltmeisterschaft musste Buhl in einem Feld von 158 Startern lediglich den Goldmedaillengewinner Nick Thompson aus Großbritannien an sich vorbeiziehen lassen.

DSV-Präsident Dr. Andreas Lochbrunner freut sich für Buhl und das gesamte Team: „Das ist eine unglaubliche Leistung. Philipp Buhl ist in der Form seines Lebens. Und dieser Erfolg ist mittlerweile ansteckend, wie die sehr guten Platzierungen der anderen deutschen Seglerinnen und Segler zeigen. Mein besonderer Dank geht deshalb auch an unseren Head Coach David Howlett, an Laser-Trainer Thomas Piesker und an das ganze Trainerteam, die diese Leistungsexplosion im Vorjahr der Olympischen Spiele eingeleitet haben.“

Einen sensationellen Lauf hatten im Juli auch Justus Schmidt und Max Boehme vom Kieler Yacht-Club. Die beiden 23 Jahre alten Segler zeigten bei der Europameisterschaft der Skiffjolle 49er konstant gute Leistungen und gewannen damit in der hohen Atlantikdünung vor der portugiesischen Küste die Goldmedaille in der europäischen Wertung. Insgesamt waren 79 Teams aus der ganzen Welt bei der sogenannten „offenen“ Europameisterschaft am Start. In der offenen Wertung gewannen die Neuseeländer Peter Burling und Blair Tuke.

International begehrtes Gold sicherten sich auch die Nationalmannschaftssegler Ferdinand Gerz vom Seglerverein Wörthsee und Oliver Szymanski vom Joersfelder Segel-Club. Das Duo gewann mit einer herausragenden Leistung die in Aarhus/Dänemark ausgerichteten „Open European Championships“ der 470er in der europäischen Wertung. In der offenen Wertung erkämpften sie sich den zweiten Platz. Bei den 470er-Damen segelten Annika Bochmann vom Potsdamer Yacht Club und Marlene Steinherr vom Verein Seglerhaus am Wannsee mit Platz vier nur knapp an einer EM-Medaille vorbei.

Für Furore sorgten im Juli der erst 20 Jahre alte Steuermann Paul Kohlhoff und seine nur ein Jahr ältere Vorschoterin Carolina Werner. Die junge Crew vom Kieler Yacht-Club segelte mit einem fünften Platz bei der Weltmeisterschaft der Katamarane Nacra 17 souverän in die Weltspitze und sicherte sich damit zugleich den Titel als Juniorenweltmeister in der neuen olympischen Disziplin.

Weitere Informationen zur „Road to Rio“ der deutschen Seglerinnen und Segler stehen auf den Websites www.dsv.org und www.rio.sailing-team-germany.de.

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02) Bundesstützpunkt um drei Räume erweitert

Der Deutsche Segler-Verband hat künftig am Bundesstützpunkt in Kiel-Schilksee mehr Platz für seine Arbeit. Im Juni wurden dem Verband nach umfangreichen Umbauten – finanziert durch Bund, Land und Stadt – drei neue Räume übergeben. Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt, der Sportdezernent der Stadt Kiel Gerwin Stöcken und DSV-Präsident Andreas Lochbrunner eröffneten die Räume, indem sie gemeinsam ein schwarz-rot-goldenes Band durchschnitten. Auch DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner freute sich über die neue Infrastruktur, die die Arbeitsbedingungen für die Trainer und Segler am Bundesstützpunkt stark verbessert.

Nur wenige Tage nach der Einweihung der neuen DSV-Räume kündigte der Deutsche Segler-Verband an, seine Präsenz in Kiel künftig noch weiter auszubauen. Das DSV-Präsidium entschied bei seiner Sitzung am 23. Juni, dass mittelfristig die DSV-Bereiche Wettsegeln, Technik und Jugend nach Kiel umziehen werden. DSV-Präsident Dr. Andreas Lochbrunner will damit ein Signal setzen: „Wir wollen als Dachverband alles in unserer Macht Stehende tun, um die deutsche Olympiabewerbung zu unterstützen. Die Stärkung unserer Präsenz am Bundesstützpunkt Segeln ist dafür ein Zeichen. Unser Ziel ist es, dass 2024 die Olympischen Segelwettbewerbe in Kiel stattfinden.“

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03) Startschuss für Hamburg 2024

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), das Bundesministerium des Innern (BMI) und die Hansestadt Hamburg haben am 6. Juli die heiße Phase der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Hamburg eingeläutet. Mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz und DOSB-Präsident Alfons Hörmann kamen die Gesellschafter der Olympia-Bewerbungsgesellschaft zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen und gaben damit offiziell den Startschuss im Rennen um die Sommerspiele 2024.

„Wir wollen, dass es diesmal klappt“, sagte de Maizière: „Die Bewerbung ist transparent, nachhaltig und ein Abschied vom Gigantismus.“ Der Bund beteiligt sich erstmals an einer Olympia-Bewerbungsgesellschaft. DOSB-Chef Hörmann, der bei der Sitzung einstimmig zum Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt wurde, bezeichnete die Olympia-Bewerbung als „wichtigstes Projekt des deutschen Sports seit der Wiedervereinigung“.

Neben der Hansestadt (26 Prozent) sind an der Gesellschaft der DOSB (51 Prozent), die Bundesrepublik Deutschland (18 Prozent), Schleswig-Holstein und Kiel (je 2 Prozent) und die Handelskammer Hamburg (1 Prozent) beteiligt. Erste Hürde der Bewerbung ist das Referendum am 29. November, bei dem die Hamburger Bürger über eine Kandidatur abstimmen. Die Bewerbungsunterlagen und Garantieerklärungen müssen bis zum 8. Januar 2016 eingereicht werden. Die Entscheidung fällt im September 2017 in Lima/Peru.

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04) Fit für den Notfall – Rettungstraining mit der DLRG

Unter Anleitung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) übten Mitte Juni die DSV-Bundestrainer wichtige Berge- und Erste-Hilfe-Maßnahmen auf dem Wasser. Zunächst gab es eine Theorieeinheit über Unterkühlung, Überhitzung oder Dehydration eines Verunglückten sowie über Sofortmaßnahmen und das dafür notwendige Bord-Equipment. Danach musste Dummy „Paul“ in der Kieler Bucht für das Praxistraining herhalten. Dabei wurde erneut deutlich, dass es nicht leicht ist, einen 70 Kilogramm schweren Körper über den wulstigen Schlauchboot-Rand zu hieven. Einfallsreichtum, die richtige Technik und vor allem Kraft sind hier gefragt. Auch die Sicherheit des Trainers ist nicht zu vernachlässigen: Ein sogenannter „Quick-Stop“ schaltet den Motor aus, falls der Trainer unfreiwillig über Bord geht. „Es ist uns als Verband wichtig, dass die Bundestrainer die Handgriffe und Techniken der Wasserrettung verinnerlichen, um sie im Notfall abrufen zu können“, so DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner. „Wir freuen uns über die freundliche Unterstützung durch die DLRG.“

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05) ISAF ernennt Peter Sowrey zum neuen Geschäftsführer

Der weltweite Dachverband des Segelsports, die International Sailing Federation (ISAF), hat mit Peter Sowrey einen neuen Geschäftsführer berufen. Sowrey tritt die Nachfolge des im Oktober 2014 ausgeschiedenen Jerome Pels an. Für weitere Informationen siehe www.sailing.org.

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06) Goetz-Ulf Jungmichel wird Generalsekretär des DSV

Goetz-Ulf Jungmichel, zurzeit noch Direktor der boot Düsseldorf, wechselt zum 1. März 2016 als Generalsekretär zum Deutschen Segler-Verband. DSV-Präsident Dr. Andreas Lochbrunner freut sich auf die Zusammenarbeit: „Goetz-Ulf Jungmichel prägt seit vielen Jahren die boot, Deutschlands erfolgreichste Wassersportmesse. Wir sind deshalb sehr glücklich, dass wir mit Herrn Jungmichel einen ausgewiesenen Experten und eine anerkannte Führungskraft für den Deutschen Segler-Verband gewinnen konnten.“ Goetz-Ulf Jungmichel: „Mein Herz schlägt seit jeher für den Segelsport. Ich freue mich deshalb sehr auf diese spannende Herausforderung beim Deutschen Segler-Verband.“ Der 48-Jährige ist Mitglied im Düsseldorfer Yachtclub und im Norddeutschen Regatta Verein.

Jungmichel folgt auf Gerhard Philipp Süß, der den Deutschen Segler-Verband seit 1998 als Geschäftsführer und seit 2003 als Generalsekretär leitet. Dr. Andreas Lochbrunner: „Der deutsche Segelsport ist Herrn Süß zu großem Dank verpflichtet. Er hat als Generalsekretär ausgezeichnete Arbeit geleistet und wichtige Akzente gesetzt. Wir sind deshalb froh, dass Herr Süß dem DSV auch nach der Stabübergabe mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.“

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07) Deutscher Seglertag 2015 in Papenburg

Der Deutsche Segler-Verband lädt seine Mitgliedsvereine vom 27. bis zum 29. November zum Deutschen Seglertag nach Papenburg in Niedersachsen ein. Wie nur wenige andere Städte in Deutschland vereint die Stadt maritimes Flair vergangener Jahrhunderte mit zukunftsweisender Technologie. Auf der Meyer Werft entstehen im weltweit größten überdachten Trockenbaudock moderne Kreuzfahrtschiffe, deren Jungfernfahrten über die Ems regelmäßig tausende Besucher anlocken. Im Kontrast dazu steht das gut erhaltene Stadtbild, das von Papenburgs reicher, der Schifffahrt verbundener Historie zeugt.

Die Teilnehmer des alle zwei Jahre veranstalteten Seglertages erwartet in Papenburg ein vielseitiges Programm. Auf der Tagesordnung stehen am Freitag zwei Diskussionsforen, die sich mit Regattaformaten und aktuellen Entwicklungen im Vereinsmanagement befassen. Mit dem dritten Forum „Frauen im Segelsport“ findet eine Diskussionsveranstaltung statt, zu der erstmals neben den Delegierten auch Gäste ohne Vereinsfunktion herzlich eingeladen sind. Das Forum wird von Mona Küppers moderiert, die sich im DSV als Beauftragte für Gleichstellung und für den Schutz vor sexueller Gewalt im Sport engagiert. Am Samstag werden bei der Arbeitstagung der Delegierten der DSV-Vizepräsident für Fahrtensegeln, Freizeit- und Breitensport sowie der DSV-Obmann für spezielle Segeldisziplinen neu gewählt. Für den beim Jugendseglertreffen 2015 gewählten DSV-Jugendobmann steht turnusgemäß die Bestätigung auf dem Programm.

Tagungsort ist das Hotel „Alte Werft“ in Papenburg, das in der ehemaligen Maschinenbauhalle der Meyer Werft in unmittelbarer Nähe des aktuellen Werftgeländes beheimatet ist. Für Begleitpersonen bietet der Segler-Verband Niedersachsen am Samstag ein Rahmenprogramm an, das eine Werftbesichtigung sowie eine Teezeremonie mit Besichtigung des Bünting Teemuseums in Leer beinhaltet. Weitere Hinweise zum Programm, zur Antragstellung und zum Hotel stehen auf der Website www.dsv.org, in der Rubrik „Termine“.

Das Programm des Deutschen Seglertages 2015:

* Freitag, 27. November
13.00 Uhr Diskussionsforen: I. Frauen im Segelsport, II. Regattaformate, III. Vereinsmanagement
16.30 Uhr Eröffnung, im Anschluss gemeinsamer landestypischer Abend

* Samstag, 28. November
09.00 Uhr Arbeitstagung der Delegierten, Zusatzprogramm für Mitreisende, anschließend gemeinsamer Umtrunk

* Sonntag, 29. November
09.00 Uhr falls erforderlich, Fortsetzung der Arbeitstagung im Hotel Alte Werft

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08) WM-Titel für deutschen Windsurfer

Vincent Langer vom Segelklub Bayer Uerdingen hat im Juli Gold bei der Weltmeisterschaft der Funboard-Disziplin Slalom 2015 gewonnen. Der Titelgewinn gelang ihm vor Tausenden von Zuschauern, die das Spektakel live vom Brandenburger Strand in Westerland auf Sylt verfolgten. Mit Gunnar Asmussen vom Surf Club Kiel setzte sich ein weiterer deutscher Fahrer erfolgreich in Szene. Der Flensburger sicherte sich Platz vier in der Weltmeisterschaftswertung.

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09) Lehrgänge für Wind- und Kitesurfer

Der DSV organisiert im Herbst mehrere Lehrgänge für Lehrer und Trainer im Wind- und Kitesurfen. Bei einigen Kursen gibt es noch freie Plätze:

Windsurfen:
11.-18.09. Veluwemeer/NL: DSV-Windsurflehrer und Vereinstrainer-C-Breitensport
17.-20.09. Fehmarn: DSV-Vereinstrainer-C-Leistungssport (Regattatraining im Verein)
17.-23.10. Fehmarn: DSV-Windsurflehrer und VTC-Breitensport
22.-25.10. Fehmarn: DSV-Windsurflehrer Stufe 2 (Schulleitung)

Kitesurfen:
03.-05. und 10.-12.09. Flensburg: DSV-Kitesurflehrer und Vereinstrainer-C-Breitensport
17.-18. und 24.-25.10. Fehmarn: DSV-Vereinstrainer-C-Leistungssport

Weitere Informationen und Anmeldungen bitte an die DSV-Geschäftsstelle, Bereich spezielle Segeldisziplinen, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 040/63 20 09-74.

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10) Spannend wie ein Krimi – die Deutsche Segel-Bundesliga

Seit einigen Monaten ist die Deutsche Segel-Bundesliga wieder voll im Gange, und die Leistungsdichte ist inzwischen so hoch, dass kein Team als klarer Favorit für den Titel als „Deutscher Meister der Vereine“ gilt. Das Event findet immer mehr Fans unter den Teilnehmern und Zuschauern. Wer bei den nächsten Rennen live dabei sein oder die aktuellen Rankings erfahren möchte, findet alle wichtigen Infos auf der Website www.segelbundesliga.de.

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11) Kieler Woche – sieben Medaillen für Segel-Nationalmannschaft

Ende Juni wurde zum zweiten Mal im Rahmen der Kieler Woche der EUROSAF Champions Sailing Cup ausgetragen. Dabei gewannen Mitglieder der deutschen Segel-Nationalmannschaft insgesamt sieben Medaillen: viermal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Der DSV-Vizepräsident für Leistungssegeln Torsten Haverland zollte den Teams seine Anerkennung: „In einigen Disziplinen haben wir sehr gute Ergebnisse gesehen. Wir freuen uns über die positive Tendenz der deutschen Segler."

Die Kieler-Woche-Medaillen des Audi Sailing Team Germany im Überblick:
1. Justus Schmidt/Max Boehme, 49er, Kieler Yacht-Club
1. Paul Kohlhoff/Carolina Werner, Nacra 17, Kieler Yacht-Club
1. Tobias Schadewaldt, Laser Standard, Norddeutscher Regatta Verein
1. Heiko Kröger, 2.4mR, Norddeutscher Regatta Verein
2. Erik Heil/Thomas Plößel, 49er, Norddeutscher Regatta Verein
2. Leonie Meyer/Elena Stoffers, 49erFX, Norddeutscher Regatta Verein
3. Jule Görge/Lotta Görge, 49erFX, Kieler Yacht-Club

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12) Lübecker Yacht-Club erhält „Grünes Band“ 2015

Bei dem Wettbewerb um „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ hat in diesem Jahr die Jury des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Commerzbank den Lübecker Yacht-Club als Preisträger im Bereich Segelsport ausgewählt. Die Auszeichnung ist mit einer Förderprämie von 5000 Euro für die Nachwuchsarbeit verbunden. Der DSV gratuliert herzlich.

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13) Trainer gesucht

Der Röbeler Segler-Verein „Müritz“ sucht eine/n hauptamtliche/n Mitarbeiter/in für die Bereiche Kinder- und Jugendtraining und für die Vereinskoordination. Die Stellenausschreibung steht auf der Website www.dsv.org im Newsbereich.

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14) Ausnahmeregelungen vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot

Gemäß § 30 StVO dürfen an Sonn- und Feiertagen LKW mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t in der Zeit von 0.00 Uhr bis 22.00 Uhr nicht verkehren. Genehmigungs- und gebührenpflichtige Ausnahmen nach § 46 Abs. 1 Nr. 7 StVO sind möglich.

Aufgrund sehr unterschiedlicher Handhabung im Umgang mit diesen Ausnahmegenehmigungen in den einzelnen Ländern hat die Verkehrsministerkonferenz am 9./10. Oktober 2007 einstimmig eine „Vereinbarung zur einstimmigen Handhabung der oben genannten Regelungen“ verabschiedet. Diese sieht unter anderem vor, dass „Wohnwagenanhänger und sonstige Anhänger, die zu Sport- und Freizeitzwecken hinter Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 t geführt werden, nicht unter das Sonn- und Feiertagsverbot fallen“.

Auf Nachfrage des Deutschen Segler-Verbandes haben die folgenden Bundesländer erklärt, dass innerhalb ihrer Landesgrenzen für Fahrten mit LKW bis 3,5 t und Anhängern für Sport-und Freizeitzwecke an Sonn- und Feiertagen keine Ausnahmegenehmigung erforderlich ist:

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Saarland
Sachsen
Schleswig-Holstein

In den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen verbleibt es bei der Regelung des Sonn- und Feiertagsfahrverbot nach § 30 StVO für Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen. Bei Fahrten in oder durch eines dieser Bundesländer muss eine Einzelgenehmigung bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde eingeholt werden.

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15) Freizeitmobilität wächst – Wassertourismuskonzept für 2015 erwartet

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) plant, in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 das im Koalitionsvertrag angekündigte Wassertourismuskonzept vorzulegen. Dies hat, wie der Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke beim tourismuspolitischen Empfang der SPD am 30. Juni 2015 in Berlin bekannt gab, der Parlamentarische Staatsekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, in einem Schreiben an den Abgeordneten erklärt.

Von dem Konzept erwarten die Wassersportspitzenverbände, die Wassersportwirtschaftsverbände, die Tourismusverbände, aber auch die Landkreise und Kommunen sowie die Tourismuspolitiker des Deutschen Bundestages wichtige Impulse für die viel diskutierte Zukunft der sogenannten „Nebenwasserstraßen“, die nicht oder kaum noch für den Güterverkehr genutzt werden. Diese Wasserstraßen stehen im Eigentum des Bundes und haben erhebliche Bedeutung für die regionale Entwicklung und die Zukunft des Wassersports und des Wassertourismus in Deutschland. Die Zuständigkeiten für die Freizeitschifffahrt, den Wassersport und den Wassertourismus sind allerdings zwischen Bund, Ländern und Gemeinden aufgeteilt. Hier sollen, wie verlautet, die Zusammenarbeit optimiert und eine nachhaltige Trägerstruktur herbeigeführt werden.

„Die Freizeitmobilität nimmt zu“, erklärte DSV-Generalsekretär Gerhard Philipp Süß in der tourismuspolitischen Diskussion. „Beim Personenverkehr macht sie heute bereits mehr als 50 Prozent des Verkehrsaufkommens aus. Bund und Länder sollten diesem stark wachsenden Segment der Mobilitätsnachfrage daher besondere politische Aufmerksamkeit und eine gezielte Mobilitätspolitik mit klarer Zuständigkeit, entsprechender Forschung und Zukunftsplanung widmen.“

Wie wichtig der Erhalt der Wasserwege ist, belegt auch die „Eberswalder Erklärung zum Erhalt und zur Nutzung kulturhistorischer Wasserwege“. Sie wurde im Frühjahr 2015 von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen und bürgerschaftlichen Initiativen formuliert. Der ausführliche Text steht im Newsbereich der Website www.dsv.org.

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16) Abschied von Otto Schlenzka

Der Deutsche Segler-Verband trauert um Otto Schlenzka. Das Ehrenmitglied des DSV verstarb Ende Juli im Alter von 96 Jahren. „Ötte“, wie er genannt wurde, war eine der herausragenden Persönlichkeiten des Segelsports. Als Jugendlicher trat er dem Kieler Yacht-Club bei, war von 1958 bis 1974 stellvertretender Vorsitzender des Vereins, bis 1983 Vorsitzender und danach Kommodore auf Lebenszeit. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass bereits in den 1960er-Jahren der Kieler Woche der Ruf einer hervorragend geplanten Veranstaltung vorauseilte. Die 1972 unter der Leitung von Otto Schlenzka perfekt organisierten Olympischen Segelwettbewerbe in Kiel setzten Maßstäbe für die nachfolgenden Spiele. Sein unermüdlicher Einsatz für den deutschen Segelsport wurde 1972 mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Segler-Verbandes und 1973 mit der Verleihung des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt.

Der gebürtige Flensburger wirkte Zeit seines Lebens für die Förderung des Segelsports. Als Vizepräsident des Deutschen Segler-Verbandes von 1969 bis 1977 und in vielen Jahren Ausschussarbeit im DSV – auch als Vorsitzender des Olympia-Segelausschusses – vertrat Schlenzka den DSV und die Belange des deutschen Segelsports auch in internationalen Gremien. Sein Wirken wurde 1990 mit der Ehrenmitgliedschaft des Deutschen Segler-Verbandes gewürdigt.

Dr. Andreas Lochbrunner, Präsident des Deutschen Segler-Verbandes: „Wir haben die Nachricht mit großer Trauer aufgenommen. Mit Otto Schlenzka ist ein Freund und eine geschätzte Persönlichkeit des Segelsports von uns gegangen. Sein Einsatz für den Segelsport ist nicht hoch genug zu bewerten. Der Deutsche Segler-Verband wird sein Andenken stets in Ehren halten.“

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17) Sicherheitsbestimmungen für Seesegler

Die bisher gültigen Sicherheitsvorschriften der Kreuzer-Abteilung des DSV sind durch die aktuellen ISAF Special Regulations ersetzt worden. Die vom Deutschen Segler-Verband erarbeitete deutsche Übersetzung steht auf der Website www.kreuzer-abteilung.org im Bereich „Service“ unter „Sicherheitsrichtlinien“.

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18) Wassersport auf Elbe und Weser

Die aus über 30 Abgeordneten des Deutschen Bundestages bestehende parlamentarische Gruppe „Frei Fließende Flüsse“ hat sich bei ihrer Tagung am 26. Juni 2015 in Magdeburg schwerpunktmäßig mit der naturverträglichen, künftigen Nutzung der Elbe beschäftigt. In diesem Zusammenhang wurde die im Juli anstehende Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu europarechtlichen Fragen der Weservertiefung mit Spannung erwartet. Darin ging es um die – auch für die Elbe – bedeutende Rechtsfrage, ob nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie ein Projekt (Weservertiefung) grundsätzlich zu versagen ist, wenn es zu einer Verschlechterung des Zustands eines Gewässers führen kann.

Der Deutsche Segler-Verband war mit Generalsekretär Gerhard Philipp Süß vor Ort vertreten. „Aus der Sicht der Wassersportverbände“, so Süß, „können die Veränderungen an den Flüssen erhebliche Auswirkungen auf die Bedingungen in den Sportboothäfen und damit auf ansässige Vereine haben. Die großen Flüsse sind zudem wichtige Erholungsräume und Verbindungswege für den überregionalen Wassersport und für den Wassertourismus.“ Die Vertiefung von Unterweser und Unterelbe wird seit vielen Jahren von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in sehr aufwändigen Verfahren geplant, um die Erreichbarkeit der Häfen für Containerschiffe mit größerem Tiefgang zu gewährleisten.

Seit dem 1. Juli 2015 liegt das Urteil des EuGH vor. „Es bestätigt“, so Süß, „dass das Verschlechterungsverbot der Wasserrahmenrichtlinie nicht nur eine allgemeine Zielvorgabe für die Bewirtschaftung von Gewässern beinhaltet, sondern im – jetzt näher vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfenden – Fall der Weservertiefung auch eine Verpflichtung zur Versagung einer beantragten Genehmigung auslösen kann. Das Urteil bietet allerdings auch Hinweise darauf, wo die Schwelle zur Feststellung einer Verschlechterung liegt und wie ein Vorhaben eventuell als Ausnahme zugelassen werden kann.“

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19) Gratulation zum runden Geburtstag

90 Jahre: Dr. Gerhard Klatt (geb. 6. September 1925), ehemaliges Seglerratsmitglied, ehemaliger Vorsitzender des Landes-Seglerverbandes Rheinland-Pfalz, Segelclub Otterstadt

80 Jahre: Siegfried Fischer (geb. 24. September 1935), ehemaliges Seglerratsmitglied, ehemaliger Vorsitzender des Verbandes Brandenburgischer Segler, Sportgemeinschaft Segeln Potsdam

80 Jahre: Gerd Mehs (geb. 21. Oktober 1935), ehemaliges Seglerratsmitglied, Yacht-Club Saarbrücken

70 Jahre: Karl Fricke (geb. 4. September 1945), Seglerratsmitglied, Chiemsee-Yacht-Club

60 Jahre: Bodo Bartmann (geb. 16. September 1955), stellvertretender Vorsitzender des Seglerrates, Vorsitzender des Segler-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern, Yachtclub Wismar 1961

60 Jahre: Johannes Diefenbach (geb. 28. September 1955), ehemaliges Seglerratsmitglied, Blankeneser Segel-Club

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20) Umfrage Yardstickzahlen 2015

Dem per Post versandten DSV-Intern IV-2015 lag eine Umfrage zu den Yardstickzahlen 2015 bei. Bitte das Schreiben an den Wettsegelobmann Ihres Clubs weiterleiten! Zur Info: Um Mehrfachversand zu vermeiden, werden Anlagen zu DSV-Intern nur einmal pro Verein jeweils an den ersten Vorsitzenden verschickt.

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Gerhard Philipp Süß (Generalsekretär)

DEUTSCHER SEGLER-VERBAND
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Fax 040 / 63 20 09-28
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