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CYC SBL Warnemuende
CYC Bundesligateam Markus Reger, Nico Lutz, Uli Bauer, Lorenz Huber (vlnr). Foto CYC.

Vom 4. bis zum 6. Juli haben wir (Markus, Uli, Lenzi und Nico) die Möglichkeit, für den Yachtclub zur Segelbundesliga in Warnemünde an den Start zu gehen. Für uns war das natürlich eine besondere Ehre, als aktuell Führender der Liga in das Event zu gehen. Allerdings war auch klar, dass wir diese Position kaum halten konnten, angesichts unserer Erfahrung auf der J70 und dem extrem hohen Leistungsdichte der anderen Teams.

Freitagmittag ging es mit dem Club-Audi Richtung Norden, Stau, Hitzwelle, und noch mal Stau. Immerhin kamen wir noch früh genug an, um am Samstag ausgeschlafen und in freudiger Erwartung in den Wettkampf zu starten. Wir freuten uns, alte Bekannte aus ganz Deutschland wieder zu treffen, denn sicher mehr als die Hälfte der Segler waren ebenfalls Kadersegler.

Anstatt der von uns erhofften guten Segelbedingungen gab es vor allem eines - Hitze ("Sind wir hier in Rimini oder was?"). Bei wenig Wind und kurzen Segelklamotten gingen wir in unsere allerersten Rennen, am Ende des Tages waren es nur 3 kurze Races. 1. Eindruck: Sehr enge Starts, taktische Fehler, zumindest nicht immer ganz hinten. 2. Eindruck: wir können alle Fehler klar benennen und verbessern, und alle Teams sind wirklich extrem eng zusammen. 3. Eindruck: viele kleine Fehler brauchen auch etwas Zeit um verbessert zu werden, ohne Erfahrung werden wir es schwer haben.

Der 2. Wettkampftag beginnt mit noch weniger Wind - eine, zwei, vier und mehr Stunden Warten im Schatten. Dann, mit Mühe und Not, drei Leichtwindrennen. Bootsspeed verbessert, gute Starts, leider durch Wegerechtssituationen wieder verloren. Immerhin ein bisschen bessere Ergebnisse, hätte aber auch leicht viel besser laufen können. Am Ende des langen Segeltages blieb ein mulmiges Gefühl, der Wetterbericht sagte für Montag 22 Knoten, in Böen 28, voraus. In anderen Bootsklassen reiner Überlebenskampf.

Sieben Uhr dreißig, erster Blick aus dem Fenster Richtung Leuchtturm: Wind, Welle, davon viel und dazu strahlender Sonnenschein. Hochkonzentriert und auch -motiviert wurden wir vom Shuttle aufs Boot gebracht, der Wechsel musste wegen den schweren Bedingungen im Hafenbecken stattfinden. Hafenausfahrt knapp 2m Welle und 20 Knoten, es bewegt sich was! Erstes Rennen, die J70 verhält sich erstaunlich gut, aber Bootsspeed fehlt noch etwas. Am Ende killt uns der Vorwind, leider letzter Platz. Macht nix, Fehler analysieren und es geht weiter. Nächstes Rennen passt der Bootsspeed, höher und schneller als die anderen, knapp zweiter an der Luvtonne und - Tonne berührt, kringeln. Spi hoch, sind noch dabei, dann Sonnenschuss. Kurz vor der Leetonne dann der zweite Sonnenschuss. Am Ende des harten Kampfes leider wieder hinten, ärgerlich! Wir wussten, dass es hart werden würde, aber waren dann doch etwas enttäuscht, dass die Ergebnisse nicht unsere Leistung widerspiegelte. Egal, alles abschütteln und ab ins letzte Rennen. Es passt der Bootsspeed, diesmal auch endlich Vorwind. Die Konzentration ist da, Manöver klappen und mit Maximalgeschwindigkeit Richtung Ziel. Eigentlich dritter, jedoch nach Frühstartkorrektur erster im letzten Rennen!

Immerhin schafften wir für uns einen versöhnlichen Abschluss, ein gewonnenes Rennen bei den denkbar besten Segelbedingungen und harter Teamarbeit hat uns gezeigt, dass wir es im Prinzip können. Allerdings fehlte uns ganz klar die Erfahrung, bei einem so hochklassigen Feld wirken sich auch kleine Fehler fatal aus. Es war für uns auf jeden Fall ein wirklich tolles Event, wir hatten riesig Spaß im Team und, entgegen so mancher Befürchtungen im Vorfeld, gingen immer mit bester Stimmung und Motivation in die Rennen. Wir hoffen, dass wir in Zukunft noch einmal die Chance haben, ein besseres Ergebnis abzuliefern. Außerdem möchten wir uns ganz herzlich beim Club und allen Organisatoren/Unterstützern bedanken, die uns bei der Vorbereitung viel geholfen haben.

Good Winds!

Markus, Uli, Lenzi und Nico