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WL und Helferteam Abstimmung

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Sonntag, 28. April 2019, 09:00 Uhr
Einführung für manage2sail

Dienstag, 30. April 2019,
IDM Drachenklasse (Drachen)

Aktuelles

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Foto DSBL Lars Wehrmann

So dann ist das Auftaktevent der 1. und 2.Segelbundesliga im Jahr 2017 beim Chiemsee Yacht Club auch wieder vorbei. Es war einfach genial: die Vorbereitung war super, die Umsetzung durch die Helfer ebenso, die Unterstützung der Clubmitglieder und Fans war überragend und das hat uns als Team zum dritten Platz beflügelt. Vorab ein riesengroßes Dankeschön vom CYC Segelbundesliga Team.
Mehr braucht man eigentlich nicht zu erzählen. Na gut, für alle die verhindert waren.

Am Freitag startete die Segelbundesliga in die neue Saison. Nach dem 6. Platz im letzten Jahr, der Winterpause und den Trainings im Winter der erste ernsthafte Vergleich. Zum Glück waren alle Teams heiß aufs Segeln – das Wetter war es nämlich nicht und so erklang schon morgens im Teambus Schifoan von Wolfgang Ambros. Bei Schnee und Werten knapp über Null ging es dann auch los und raus aufs Wasser (der findige Segler hat ja seine Skibrille eingepackt). Bei ca. 10 Knoten Wind wurden 6 Wettfahrten gesegelt. Einstand nach Maß: 2, 1, 4, 1, 1, 2. Jedoch hatte der SMCÜ einen Punkt weniger und so fanden wir uns am Ende des ersten Tages auf Platz 2. Dabei ist anzumerken, dass es für uns als Segler noch am schönsten war. Wir konnten uns an Land immer wieder aufwärmen im Gegensatz zu den Tonnenlegern, der Wettfahrtleitung oder den Shuttlebootfahrern.

Der zweite Tag war schon viel freundlicher und häufig, wenn sich das Wetter am Chiemsee bessert, wird der Wind nicht besser. Jedoch konnte die Wettfahrtleitung drei Flights (á 3 Wettfahrten) durchziehen, die mehr oder weniger fair abliefen. Wir hatten ein unglückliches Händchen und fuhren die Plätze 5, 4, 3. Das hat uns auf den dritten Platz „zurückfallen“ lassen. Der dritte Platz ist in dem sehr stark besetzen Feld aber immer noch ein super Ergebnis. Am Abend klang mit einem bayerischen Grillbuffet für alle 36 Teams, Helfer, Mitglieder und Fans im Clubhaus aus. Damit auch alle gemütlich Platz im Warmen finden hat der CYC auf der Terrasse ein Zelt aufbauen lassen. Alle haben es sich gut gehen lassen und für morgen war Kaiserwetter vorhergesagt.

Finale Dahoam oder der Tag der Entscheidung. Relativ warmes Wetter und Ostwind – das Kaiserwetter am Chiemsee. Heute zeigte sich der See von seiner schönsten, fast schon kitschigen Seite. Die Berge mit Schnee bedeckt, strahlend blauer Himmel und Wind. Bei bis zu 12 Knoten Wind konnten weitere 6 Flights gesegelt werden. Wir starteten mit einem perfekten Start-Ziel-Sieg. Die Ernüchterung folgte im Rennen danach mit nur einer falschen Entscheidung – von Platz 2 auf Platz 6. Dann ging es wieder aufwärts mit einem 1. Platz und im Rennen danach zurück auf Platz 5. Die Gefühle fahren Achterbahn (auch bei den Fans ;). In der Gesamttabelle war es inzwischen wahnsinnig eng. Vom ersten bis zum zehnten Platz ist alles möglich. Im vorletzten Rennen schafften wir es die direkten Verfolger hinter und zu halten. Dann im letzten Rennen konnten wir mit einem 2. Platz den 3. Platz in der Gesamtwertung sichern – ein super Ergebnis. Ein mini Wehmutstropfen. Ein Punkt weniger und wir hätten das Event am Chiemsee gewonnen.

Rundum ein super Event. Danke an alle die es zu einem unvergesslichen Wochenende gemacht haben. Danke auch an unsere super Sponsoren: Matthias Gebauer/ Mühldorfer Zahnklinik, Peter Frisch/ Musto für das Outfit (das haben wir diesmal wirklich dringend gebraucht), Audi Osenstätter, die uns das Reisen bequemer gestalten, Aktiva Medici fürs Rücken gerade biegen nach dem Segeln und Fritz Segel fürs schnelle Arbeitsmaterial. Auch ein großer Dank gilt den Eventsponsoren Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und Yachten Meltl.

Flo Lautenschlager
Team: Poldo Fricke, Flo Lautenschlager, Moritz Fricke, Simon Tripp

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red Omega Cup Chiemsee 544
Foto Niesssen

Sieben Wettfahrten bei super Segelwetter

(ni) So stark war der traditionelle Omega-Cup schon lange nicht mehr besetzt wie bei der 45. Austragung. 20 Mannschaften aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Ukraine, Spanien und Kanada kämpften um Sieg, Plätze und Punkte. Mit dabei waren der mehrfache Weltmeister Peter Hall aus Kanada, der mehrfache Europameister György Wossala aus Ungarn und der ehemalige Europameister Igor Yushko aus der Ukraine. Zum Favoritenkreis zählte aber auch Karl Haist vom Bayerischen Yachtclub Starnberg, der den Chiemseer Omega Cup schon siebenmal gewonnen hatte.

Da beim Chiemsee Yacht Club am gleichen Wochenende gleichzeitig die Segel-Bundesliga gastierte, wichen die Soling-Segler auf das Seglerheim am Chiemsee aus. Am Freitag vor der Regatta empfing die Segler Schneetreiben und strömender Regen, aber am ersten Wettfahrttag besserte sich das Wetter. So konnten nach einigem Warten die ersten beiden Wettfahrten bei schönem Wetter und leichtem, aber beständigen Ostwind gesegelt werden. Traumhaft war die Kulisse mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Als der Wind immer mehr einschlief, schickte Wettfahrtleiter Hans Vogt senior die Segler zurück in den Hafen. Der Ungar Sandor Varjas führte nach diesen beiden Wettfahrten, Zweiter war der Österreicher Florian Felzmann. Dass Karl Haist vorne mitmischen wollte machte er schon am ersten Tag als Dritter deutlich.

Der zweite Tag war ein wunderschöner Segeltag, strahlend blauer Himmel und kräftiger Ostwind bis Stärke drei, in den Böen bis Windstärke vier. Jetzt forderte Wettfahrtleiter Hans Vogt mit seinem Team die Segler ordentlich und ließ an diesem Tag fünf Wettfahrten segeln. Von den sieben ausgeschriebenen Wettfahrten kamen sechs in die Wertung, sein schlechtestes Ergebnis konnte jeder Segler streichen. An dem Tag kam die große Show von Karl Haist mit Martin Zeileis und Irene Haist an der Vorschot. Zunächst segelte er mit dem sechsten Platz sein Streichergebnis, doch dann ließ der 80-jährige drei erste Plätze folgen, eine super Leistung. Ein fünfter Platz in der siebten Wettfahrt genügte zum Gesamtsieg. Gesamtplatz zwei ging an die Österreicher Florian Felzmann/Michael Felzmann/Wolfgang Ghan vom Segelclub Kammer Salzkammergut, Gesamtdritte wurden die Ungarn Sandor Varjas/Lasco Kovacsi/Gabor Meretei. Mit einem Sieg in der letzten Wettfahrt zeigte der Chiemseer Roman Koch sein Können, in der Gesamtwertung belegte er Platz neun. 4. Igor Yushko/Sergey Pichugin/Igor Severianov (Ukraine) 5. Peter Hall/Mike Parson/Peter Farbowski (Kanada) 6. György Wossala/Kristof Wossala/Pepe Nemeth (Ungarn) 7. Michael Dietzel/Hannes Ramoser/Sigrid Dietzel (Bayerischer YC). 8. Winfried Geisler/Björn Geisler/Johannes Kratz (ESV 86- Edertal). 9. Roman Koch/Felix Kling/Valentin Koch (Chiemsee YC).

Gerhard Niessen

Fotos zum Omega Cup

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Ein Warm Up im wahrsten Sinne des Wortes war es am vergangen Wochenende am Chiemsee beim Liga Warm Up. Bei kalten und windigen 5 Grad (gefühlte -1 Grad laut CYC-Wetterstation) kamen vier Teams (2x CYC, 1x Münchner Yacht Club, 1x Düsseldorfer Yachtclub) zusammen, um im Vorfeld des Ligaevents am Wettkampfort zu trainieren.

Am Samstag stand eine lange Einheit mit 11 Wettfahrten im Liga-Modus (ca. 15 – 20 Minuten, 2 Runden) an. Der Wind frischte bis auf 21 Knoten auf – spätestens jetzt war nur noch der Wettfahrtleitung kalt, die ihren Job perfekt absolvierte. Die Teams hatten sichtlich Spaß über den See direkt vor dem CYC zu glitschen.

Am Sonntag konnten nochmals 6 Wettfahrten gefahren werden. Anschließend gab es im kleinen Kreis eine kleine Siegerehrung. Das Team um Leopold Fricke, das auch so bei Auftaktevent der Bundesliga an den Start gehen wird, gewann das Liga Warm Up vor dem Düsseldorfer Yachtclub und dem Münchner Yacht Club.

Flo Lautenschlager

Ergebnis aus manage2sail

49 Boote aus vier Nationen beim Chiemsee Yachtclub

Spannende Wettfahrten
Es wird eine spannende Meisterschaft geben. Foto CYC

Als letzte der Meisterschafts-Segelregatten auf dem Chiemsee wird beim Chiemsee Yachtclub vom 11. bis 15. Oktober die Audi Internationale Deutsche Meisterschaft der ehemals olympischen Drachenklasse durchgeführt. 49 Boote aus Deutschland, Österreich, Russland und der Schweiz haben gemeldet, darunter ein Großteil der deutschen Spitzensegler. Mit einem Festabend wird die Meisterschaft am Freitag, 11. Oktober, beim Chiemsee YC eröffnet. Die vorgesehenen sieben Wettfahrten beginnen am 12. Oktober, wenn Wind weht, ab 13 Uhr. Am Samstag folgt ein Festabend mit Fischessen beim Verein Seglerheim am Chiemsee, am Montag, 14. Oktober ist Bayerischer Festabend mit Livemusik beim Chiemsee YC. Die Preisverteilung wird am Dienstag, 15. Oktober nach den Wettfahrten stattfinden. Wettfahrtleiter ist Hans Vogt senior.

Markus Wieser und Thomas Müller, die beiden Führenden der Deutschen Rangliste sind zwar nicht am Start, aber schon der Ranglistendritte Marcus Brennecke vom Norddeutschen Regattaverein ist hier, er hat sich Spitzensegler und Segelmacher Werner Fritz vom Chiemsee YC und Sebastian Huber vom Bayerischen YC an Bord geholt. Auch die übrigen Bayern rechnen sich Chancen aus, mit den Ranglistenvierten Stephan Linke/Andreas Plettner/Mucki Binder, alle vom Bayerischen YC und den Ranglistenfünften, Dr. Ingo Ehrlicher vom YC Possenhofen/Marc Pickel/Patrick Reich. Der vielfache Titelträger Vincent Hoesch vom Chiemsee YC, Ranglistensechster in der Drachenklasse, sitzt mit Peter Liebner und Tim Tavinor als Vorschotleute im Boot. Vom Union Yachtclub Attersee/Österreich kommen der Ranglistenzweite Diemar Gfreiner und der Vierte, Peter Resch. Aus der Schweiz der Dritte der Schweizer Meisterschaft, Norbert Stadler. Schwer einzuschätzen sind die beiden russischen Teilnehmer. Vom Chiemsee treten noch Richard Heistracher vom WV Fraueninsel, Dr. Christian Krausenecker und Hans-Jürgen Koch, beide vom Chiemsee YC, sowie Philip Pechstein vom Verein Seglerheim am Chiemsee an. Veranstalter und Segler hoffen nun auf guten Wind und faire Wettfahrten.

Gerhard Niessen

Drachen IDM
Foto Niessen.  

Fünf der vorgesehenen sieben Wettfahrten sind nach zwei Tagen bei der Audi Internationalen Deutschen Drachenmeisterschaft gesegelt. Wettfahrtleiter Hans Vogt senior und sein Team ließen am ersten Wettfahrtstag zwei, am zweiten Tag drei Wettfahrten bei gutem Wind von etwa drei Beaufort segeln. So können nach fünf Wettfahrten die Segler ihr schlechtestes Ergebnis streichen. Die Berliner Hasso Plattner/Peter Alarie/David Stevenson führen, zwar ohne Tagessieg aber, nachdem ein 12. Platz gestrichen wurde, mit zwei dritten, einem vierten und einem sechsten Platz und 16 Punkten. Äußerst stark zeigte sich aber Vincent Hoesch vom Chiemsee Yachtclub mit seinen Vorschotleuten Peter Liebner und Timothy Tavinor. Einem 5., einen 17. als Streicher und einem 6. Platz, ließ er zwei Tagessiege folgen und liegt mit 23 Punkten derzeit auf Platz zwei. Punktgleich dahinter rangieren Peter Fröschl/Andreas Hermann/Markus Fosel vom Münchner YC/Starnberger See. An vierter Stelle liegt der Österreicher Dietmar Gfreiner vom Union YC Attersee mit seinem Team, er hat 27 Punkte auf dem Konto. Fünfter ist Dr. Ingo Ehrlicher vom YC Possenhofen/Starnberger See mit 29 Punkten und Sechste die russische Mannschaft von Inna Shternberg mit 31. Punkten.

Gerhard Niessen