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Die wenigen Windstunden am Chiemsee prompt genutzt

Je drei Wettfahrten für Joker European Open

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Hans-Jürgen Koch mit Familie, die strahlenden Gewinner des Jokerknotens 2014. Foto CYC.

Heißes Wetter, strahlender Himmel, aber kaum Wind, das war die Situation beim Chiemsee Yacht Club bei den Segelregatten Joker European open und Melges 24 Bavarian open. Zwölf Joker aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, sowie neun Melges 24 aus Deutschland und Österreich hatten gemeldet. Die Segler verbrachten die drei Tage meistens an Land, da zu wenig Wind blies. Doch einige Windstunden am Sonntag Nachmittag nutzte Wettfahrtleiter Hans Vogt senior mit seinem Team konsequent aus. Fast im Stundentakt zog die Regattaleitung drei Wettfahrten durch und alle waren froh, dass statt der acht vorgesehenen Wettfahrten wenigstens eine Wertung mit drei Wettfahrten zustande kam. Der Wind kam aus Nordost jeweils mit Stärke 1 bis 2 Beaufort, die ersten beiden Wettfahrten wurden voll gesegelt, die letzte bei einschlafendem Wind abgekürzt.

Ein Gesamtsieg, ohne siegreiche Wettfahrt, das war die Situation bei den Joker. Hans-Jürgen Koch mit seiner Mannschaft (alle Chiemsee YC) setzte sich mit einer beständigen Leistung von einem dritten und zwei zweiten Plätzen durch. Er kam auf sieben Punkte, einen Punkt dahinter landete seine Clubkameradin Anna Ihrenberger auf dem zweiten Gesamtrang. Sie begann mit einem Sieg und ließ dann einen vierten und dritten Platz folgen. Sebastian Seeberger vom Seebrucker RV hatte mit seiner Mannschaft im zweiten Rennen, bei dem er nur Neunter wurde, einen Ausrutscher. Zusammen mit einem zweiten Rang und einem Sieg im letzten Rennen sprang der dritte Gesamtrang heraus. Punktgleich dahinter landete Marian Petersik vom Herrschinger Segelclub auf Gesamtplatz vier. Auch er hatte einen Sieg, dazu kam ein sechster und fünfter Platz. Alle Wettfahrten waren hart umkämpft, im zweiten Rennen kreuzten alle zwölf Boote innerhalb von fünf Minuten die Ziellinie.

Gerhard Niessen

Ergebnisliste

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Die wenigen Windstunden am Chiemsee prompt genutzt

Je drei Wettfahrten für Melges Bavarian Open

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Adrian Huber mit Mannschaft. Foto CYC.

Heißes Wetter, strahlender Himmel, aber kaum Wind, das war die Situation beim Chiemsee Yacht Club bei den Segelregatten Joker European open und Melges 24 Bavarian open. Zwölf Joker aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, sowie neun Melges 24 aus Deutschland und Österreich hatten gemeldet. Die Segler verbrachten die drei Tage meistens an Land, da zu wenig Wind blies. Doch einige Windstunden am Sonntag Nachmittag nutzte Wettfahrtleiter Hans Vogt senior mit seinem Team konsequent aus. Fast im Stundentakt zog die Regattaleitung drei Wettfahrten durch und alle waren froh, dass statt der acht vorgesehenen Wettfahrten wenigstens eine Wertung mit drei Wettfahrten zustande kam. Der Wind kam aus Nordost jeweils mit Stärke 1 bis 2 Beaufort, die ersten beiden Wettfahrten wurden voll gesegelt, die letzte bei einschlafendem Wind abgekürzt.

Einen Schweizer Sieg gab es bei den Melges 24. Adrian Huber vom YC Romanshorn- Bodensee gewann die ersten beide Wettfahrten und belegte im letzten Rennen Platz vier, das reichte zu einem sicheren Gesamtsieg. Nach Österreich ging der zweite Gesamtplatz. Michael Schineis vom UYC Wolfgangsee stellte die Weichen dafür mit einem Sieg im letzten Rennen, nach einem zweiten und fünften Platz davor. Bester Deutscher wurde auf Gesamtrang drei, Markus Reger vom Chiemsee YC mit seinem Team, er segelte auf die Einzelplätze zwei, vier und sechs. Auch hier waren die Plätze hart umkämpft, im letzten Rennen waren alle Boote innerhalb drei Minuten im Ziel.

Gerhard Niessen

Ergebnisliste

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IDM Starboot
Foto Niessen.

Wenig Wind. Nach drei Wettfahrten nur Ranglistenregatta

(ni) Mit 52 Starbooten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn, Dänemark und der Ukraine war die Internationale Audi Deutsche Meisterschaft der Starboote beim Chiemsee Yacht Club am Chiemsee sehr stark besetzt. Fast die gesamte deutsche Spitze war am Start. Der neugewählte Präsident des Chiemsee Yacht Clubs, Hermann Wimmer und Priens Erster Bürgermeister Jürgen Seifert begrüßten die Teilnehmer und wünschten guten Wind und faire Wettkämpfe. Doch der Wettergott war den Seglern nicht wohlgesonnen. Strömender Regen am ersten Tag und kein meisterschaftswürdiger Wind am zweiten Tag stellten Wettfahrtleiter Josef Resch und sein Team vor keine leichte Aufgabe. Immerhin liefen die Boote am zweiten Tag aus, aber eine Wettfahrt kam nicht zustande.

Am dritten Tag konnten wenigstens zwei Wettfahrten bei Windstärke um zwei Beaufort durchgezogen werden. Segelmacher Werner Fritz vom Chiemsee YC mit Vorschoter Uli Seeberger vom YC Radolfzell/Bodensee zeigten gleich, dass sie vorne mitmischen wollten. Sie gewannen die erste Wettfahrt und ließen einen vierten Platz folgen, das bedeutete die Führung. Ihnen am nächsten kam der Ranglistenerste Dr. Hubert Merkelbach mit Vorschotmann Bartel Gerrit, sie segelten zunächst als Siebte, dann als Erste über die Ziellinie. Dritte nach dem ersten Tag waren die einheimischen Dr. Tobias Schott/Peter Linke vom Chiemsee YC vor den Schweizern Doritt Hanhart/Dominik Schenk, Joachim Hellmich/Stefan Lacher (Westfälischer YC-Delecke) und einem weiteren Schweizer Team, Hans Stöckl/Urs Spahr.

Am letzten Tag hätten noch zwei Wettfahrten gesegelt werden müssen, denn mindestens vier Wettfahrten sind nötig, damit sie als Deutsche Meisterschaft gewertet werden kann. Doch es ging bis zum Zeitlimit nur mehr ein Lauf zusammen, so wurde es nur eine Ranglistenregatta. Jürgen Janson, Obmann der Vereinigung Deutscher Starbootflotten meinte „es war schade, dass so wenig Wind blies, wir haben uns beim gastfreundlichen Chiemsee Yacht Club sehr wohl gefühlt". Werner Fritz/Uli Seeberger vom Chiemsee YC/ YC Radolfzell ließen sich mit einem achten Platz im letzten Rennen nicht mehr von der Spitze verdrängen und siegten insgesamt. Ein 10. Platz genügte auch Dr. Hubert Merkelbach/Gerrit Bartel (Bodensee YC Überlingen/Deutscher TYC) um den zweiten Gesamtrang zu halten. Die starke Vorstellung der Segler des Chiemsee YC krönten Dr. Tobias Schott/Peter Linke mit dem dritten Gesamtrang. Die weiteren Platzierungen: 4. Christian Pauksch/Peter Hübner (Bayerischer YC). 5. Markus Steinlein/Marc Pickel (Bayerischer YC/Kieler YC). 6. Dorett Hanhart/Dominik Schenk (SV Mammern/Zürichsee/ SUI). 7. Hans Stöckli/Urs Spahr (SC Mannsdorf/ Zürichsee/SC Stäfa/SUI). 8. Thomas Schiffer/Alexander Antrecht (SK Bayer-Uerdingen). 9. Jürgen Svendsen/Jens Chr.Jurlander (DEN). 10. Heimo Schlagbauer/ Hermine Schlagbauer (Kärntner Yacht Club Ossiacher See.

Gerhard Niessen

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Werner Fritz / Uli Seeberger Sieger bei der IDM 2014. Foto CYC.

Die Windprognosen für die nächsten Tage waren schlecht, und so prophezeiten alle, dass der Wind am Sonntag, den 1.6.2014 um 15:00 Uhr kommen würde. Und so war es dann auch, wenngleich er bereits eine Viertel Stunde früher als prophezeit mit schönen drei Windstärken aus Nordost einsetzte und den Teilnehmern einen Bilderbuch Zieldurchgang bei der letzten Wettfahrt ermöglichte. Doch der Reihe nach.

Alles war vorbereitet als die ersten Teilnehmer am Mittwoch im CYC ankamen. Vormittags hielt sich der Ansturm auf die "Registration / Measurement" in Grenzen, er setzte jedoch ab 18:00 Uhr voll ein, so dass alle Ankömmlinge, die teils durch die Umleitungen, teils durch den Feiertagsverkehr sehr gestresst waren noch alle Formalitäten erledigen konnten. Bis zur Begrüßung am Donnerstag waren dann alle Boote im Wasser und Hermann Wimmer, der neue Präsident des CYC, und Jürgen Seifert, der Bürgermeister von Prien, begrüßten die Teilnehmer, die sich angesichts des einsetzenden Regens unter das schützende Zelt geflüchtet hatten.

Nun war Warten angesagt. Keine Auslaufmöglichkeit am Donnerstag mehr, am Freitag einige klägliche Versuche, jedoch kein Start. Erst am Samstag keimte Hoffnung auf, und Sepp Resch, der Wettfahrtleiter gab das Signal zum Auslaufen. Die um 14:05 gestartete Wettfahrt musste jedoch an der Luvtonne in der zweiten Runde abgekürzt werden, da die Gefahr bestand, dass das Zeitlimit überschritten würde. Es siegten Werner Fritz / Uli Seeberger, Zweite waren Stefan Vogt / Marcus Adä. Die sofort gestartete zweite Wettfahrt sah dann die Mannschaft Dr. Merkelbach / Bartel als Sieger, Fritz / Seeberger belegten den vierten Platz und waren nach dem ersten Wettfahrttag Gesamterste.

Am Sonntag zunächst das gleiche Bild. Sepp Resch gab das Signal zum Auslaufen, um auf dem See möglichst schnell auf einsetzenden Wind reagieren zu können, da die letzte Startmöglichkeit für 15:00 angesetzt war. Der Start zur letzten Wettfahrt gelang dann um 14:05, der oben erwähnte Ostwind kam jedoch für eine vierte Wettfahrt zu spät, so dass der Meistertitel nicht vergeben werden konnte. Auch der Maibockpokal musste im CYC im Schrank bleiben. Es siegte die Mannschaft Werner Fritz / Uli Seeberger.

Richard Brandl

zur Eventseite der IDM

Starke Segler aus sechs Nationen kämpfen um den Titel

Starboote am Chiemsee
Starboote am Start. Foto CYC.

Mit 62 Booten aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn, der Ukraine und Dänemark ist die Internationale Deutsche Meisterschaft der Starboote auf dem Chiemsee beim Chiemsee Yacht Club sehr stark besetzt.

Das Starboot, ein offenes Zwei-Mann-Kielboot wurde bereits 1910 konstruiert und war 1932 die erste Einheitsbootsklasse die bei olympischen Spielen startete. Tradition hat das Starboot auch am Chiemsee, die Segler sind in der Flotte „Chiemsee Bayerisches Meer" organisiert. Weltweit sind die Starbootflotten in Distrikte eingeteilt. Der die Meisterschaft ausrichtende Chiemsee Yacht Club hat große Erfahrung im Ausrichten von Meisterschaften, er hat auch bereits mehre Deutsche Meisterschaften der Starboote durchgeführt. Die Organisation ist also sicher in besten Händen und wenn der Wind passt, steht einer schönen Meisterschaft nichts im Wege.

Die Meisterschaft beginnt mit der Eröffnung am Mittwoch 28. Mai 2014 um 11 Uhr. Die ersten der acht ausgeschriebenen Wettfahrten sind für Donnerstag, 29. Mai ausgeschrieben. Es können an einem Tag maximal vier Wettfahrten gesegelt werden. Letzte Startmöglichkeit ist am Sonntag, 1. Juni um 15 Uhr. Favoriten sind schwer auszumachen, vorne mitmischen werden sicher aber die in der Rangliste unter den ersten zehn vertretenen Christian Pauksch (10.) vom Bayerischen YC, Axel Hampe (8.) vom Deutschen Touring YC Tutzing, Reinhard Schmidt (4.) vom Münchner YC und der Ranglistenerste, Hubert Merkelbach vom Bodensee YC Überlingen. Interessant wird auch sein, wie sich die ausländischen Gäste schlagen werden. Vom Chiemsee YC starten Werner Fritz, er war schon einmal Starboot-Vizeweltmeister, Walter Söllner der im Seniorenbereich sehr stark ist, Stefan Vogt, Tobias Schott und Harald Leissl.

Gerhard Niessen

Sieger Silberdrachen
Sieger des Silberdrachen 2014. Foto CYC.

17 Mannschaften konnte Wettfahrtleiter Hans Vogt zum diesjährigen Silberdrachen begrüßen. Es ist dies eine der ehrwürdigsten Veranstaltungen des CYC, wird dieser "ewige" Wanderpreis doch schon seit 1969 ausgesegelt. Nach vielen Höhen und Tiefen in den letzten Jahren fand sich heuer wieder einmal ein respektables Feld zusammen.

Der Windgott war den Seglern sehr gewogen und so konnten am ersten Tag gleich bei konstantem Westwind um drei bis vier Beaufort vier schöne Wettfahrten gesegelt werden, die unseren "Dauersieger" Vincent Hoesch mit zwei ersten und zwei zweiten Plätzen am Ende als sicheren Sieger sahen. Am Sonntag sah es zunächst nicht so aus, als ob noch eine Wettfahrt zustande käme, die um 11:30 Uhr einsetzende Brise ließ jedoch den Start der fünften Wettfahrt zu, die jedoch am Ende der zweiten Kreuz abgekürzt werden musste. In der Gesamtwertung belegten die Mannschaften Dr. Schmidt und Nico Reuter die Plätze zwei und drei.

Richard Brandl

Ergebnis Silberdrachen

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