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49 Boote aus vier Nationen beim Chiemsee Yachtclub

Spannende Wettfahrten
Es wird eine spannende Meisterschaft geben. Foto CYC

Als letzte der Meisterschafts-Segelregatten auf dem Chiemsee wird beim Chiemsee Yachtclub vom 11. bis 15. Oktober die Audi Internationale Deutsche Meisterschaft der ehemals olympischen Drachenklasse durchgeführt. 49 Boote aus Deutschland, Österreich, Russland und der Schweiz haben gemeldet, darunter ein Großteil der deutschen Spitzensegler. Mit einem Festabend wird die Meisterschaft am Freitag, 11. Oktober, beim Chiemsee YC eröffnet. Die vorgesehenen sieben Wettfahrten beginnen am 12. Oktober, wenn Wind weht, ab 13 Uhr. Am Samstag folgt ein Festabend mit Fischessen beim Verein Seglerheim am Chiemsee, am Montag, 14. Oktober ist Bayerischer Festabend mit Livemusik beim Chiemsee YC. Die Preisverteilung wird am Dienstag, 15. Oktober nach den Wettfahrten stattfinden. Wettfahrtleiter ist Hans Vogt senior.

Markus Wieser und Thomas Müller, die beiden Führenden der Deutschen Rangliste sind zwar nicht am Start, aber schon der Ranglistendritte Marcus Brennecke vom Norddeutschen Regattaverein ist hier, er hat sich Spitzensegler und Segelmacher Werner Fritz vom Chiemsee YC und Sebastian Huber vom Bayerischen YC an Bord geholt. Auch die übrigen Bayern rechnen sich Chancen aus, mit den Ranglistenvierten Stephan Linke/Andreas Plettner/Mucki Binder, alle vom Bayerischen YC und den Ranglistenfünften, Dr. Ingo Ehrlicher vom YC Possenhofen/Marc Pickel/Patrick Reich. Der vielfache Titelträger Vincent Hoesch vom Chiemsee YC, Ranglistensechster in der Drachenklasse, sitzt mit Peter Liebner und Tim Tavinor als Vorschotleute im Boot. Vom Union Yachtclub Attersee/Österreich kommen der Ranglistenzweite Diemar Gfreiner und der Vierte, Peter Resch. Aus der Schweiz der Dritte der Schweizer Meisterschaft, Norbert Stadler. Schwer einzuschätzen sind die beiden russischen Teilnehmer. Vom Chiemsee treten noch Richard Heistracher vom WV Fraueninsel, Dr. Christian Krausenecker und Hans-Jürgen Koch, beide vom Chiemsee YC, sowie Philip Pechstein vom Verein Seglerheim am Chiemsee an. Veranstalter und Segler hoffen nun auf guten Wind und faire Wettfahrten.

Gerhard Niessen

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Die Sieger des Silberdelphin 2013 mit Nico Lutz (links). Foto CYC.

Die 25 Teilnehmer am diesjährigen Silberdelphin der Optimisten wurden dieses Jahr , ebenso wie die Wettfahrtleitung, auf eine harte Probe gestellt. Bei der Skipperbesprechung strahlte Nico Lutz, unser frisch gebackener Deutscher Meister in der Tornadoklasse, noch Optimismus aus, da er den jugendlichen Seglern ein baldiges Auslaufen in Aussicht stellte. Ein Ansinnen, das er aber zunächst aufgeben musste. Um 12:55 konnte dann das Startsignal endlich gegeben und die Kinder auf den Kurs geschickt werden. Die erste Wettfahrt gewann bei einem West um 2 Bft Leonie Le Maire vor Jonas Schupp und Marcus Borlinghaus. Clara Borlinghaus, die spätere Siegerin, hielt sich mit einem vierten Platz noch vornehm zurück. Alle weiteren Startversuche wurden durch die drehenden Winde vereitelt, so dass die "Hafen, Hafen" Rufe der Kinder immer lauter wurden, auch die zwischenzeitlich ausgeteilte Brotzeit ließ diese Rufe nur kurzzeitig verstummen. Um 15:00 Uhr hatte Nico ein Erbarmen und schickte die Kinder in den Hafen wo dann um 17:30 Uhr ein Abendessen serviert wurde.

Am nächsten Tag das gleiche Bild, schwache, drehende Winde ließen zunächst keine Wettfahrt zu. Erst gegen 12:30 Uhr gab Nico das Signal zum Auslaufen. Es waren zunächst aber nur die Tonnenleger gefordert, denn sobald ein Kurs aufgebaut war drehte auch schon wieder der Wind und es hieß zum weiderholten Mal: "Bitte die Tonnen wieder aufnehmen". Der Windgott hatte letztlich ein Einsehen und gestattete um kurz vor 14:00 Uhr den Start zur zweiten und auch letzten Wettfahrt, denn die anschließend gestartete dritte Wettfahrt musste wegen Windmangel abgebrochen werden. Gesamtsiegerin wurde Clara Borlinghaus, punktgleich mit Jonas Schupp, hier entschied der bessere Platz in der letzten Wettfahrt, Dritter wurde Marcus Borlinghaus.

Ein absolutes Novum war die jugendliche Wettfahrtleitung, die Nico Lutz rekrutiert hatte. Es war die reine Freude, mit welchem Eifer die jungen Wettfahrtleiter Flaggen zogen und Protokolle schrieben. Die beiden zur Unterstützung abkommandierten "alten Hasen" Michael Wimmer und Richard Brandl vermochten den Altersdurchschnitt nur unwesentlich zu erhöhen. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Enthusiasmus erhalten bleibt und eine Wiederholung möglich ist.

Richard Brandl

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Opti Teamrace Meisterschaften

Neun Teams kämpften am Chiemsee um den Titel

Spannend und mit knappem Ausgang verlief die 6. Bayerische Opti-Team-Race-Meisterschaft am Chiemsee beim Chiemsee Yachtclub. Diese Meisterschaft im Jüngsten-Segelboot Optimist ist ein Mannschaftsrennen, bei dem Teams mit jeweils vier Seglern gegeneinander antreten. Alle Mannschaften segelten mehrfach gegeneinander, zum Schluss ist der Punktbeste der Sieger. Zwölf Schiedsrichter auf dem Wasser überwachten die Akteure, jeder Regelstoß musste sofort durch Drehen eines „Kringels", einer 360-Grad-Drehung, wieder gutgemacht werden.

Chiemsee Yacht Club Präsident Karl Fricke eröffnete als „Hausherr" diese Meisterschaft. Joerg von Hoermann, Präsident des Bayerischen Seglerverbandes und Traudl Stampfl, Sportreferentin der Gemeinde Prien, wünschte alles Gute und Timo Haß, Jugendobmann des Deutschen Seglerverbandes, sowie Zweiter Vorsitzender des Bayerischen Seglerverbandes freute sich, dass neun Mannschaften gekommen waren. Wettfahrtleiter Josef Resch erläuterte die Regeln dann ging es auf das Wasser. Dort blies an beiden Tagen ein wunderbarer, gleichmäßiger Segelwind von zwei bis drei Beaufort und die Kinder von sieben bis dreizehn Jahren wurden erheblich gefordert. Besonders am ersten Tag, denn da blieben sie von etwa elf Uhr bis um 17 Uhr auf dem Chiemsee.

Nach spannenden Wettfahrten, bei denen es oft nur um Zentimeter beim Zieleinlauf ging, siegte das Team „Maxl und die Großen", eine gemischte Mannschaft aus Chiemseer und Starnberger See-Seglern mit Lukas Hesse vom Seebrucker RV, Florian Mortier vom SC Chiemsee Feldwies, sowie Max Heilingbrunner und Nils Sternbeck, beide vom YC Seeshaupt, Starnberger See. Auch für die „Bodensee-Youngsters", bestehend aus Jonathan Steidle, Leonardo Honold (beide Bodensee YC Überlingen), Katharina Schoch (Stuttgarter SC), Lisa Zeininger (YC Langenargen) und Moritz Matt (YC Radolfszell hatte sich die weite Anreise gelohnt, sie wurden Gesamtzweite. Sie hatten die maximal erlaubten fünf Segler an den Start gebracht, da konnte immer einer pausieren und neue Kräfte sammeln. Dritte wurden (Bayern) mit Nico Jansen, Niclas Lehmann, Moritz Wimmer (alle Chiemsee YC), Valentin Müller (Bayerischer YC, Starnberger See) und Lorenz Pichler (AUT UYC Attersee).

Vierte wurden die „Stars" vom Starnberger See und Alpsee, Fünfte das „Team Arrrbeit" vom Starnberger See, Ammersee und Tegernsee. Auf Platz sieben landete die beste Vereinsmannschaft, der Seebrucker RV mit Emelie Hesse, Rick Dockweiler, Luca Züricher und Paul Korn. „Das hat richtig Spaß gemacht, im Team zu segeln ist einmal etwas ganz was anderes", meinte ein Teilnehmer.

Gerhard Niessen

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Wolf-Dieter Roßbach
Wolf-Dieter Roßbach mit Crew. Foto CYC.

Mit einem guten Meldeergebnis von 15 Booten, davon je eines aus Österreich, vom Ammersee und vom Berliner Wannsee startete die H-Bootflotte von Chiemsee und Simssee ihre diesjährige Segelsaison recht spät. Die beiden für Anfang Juni geplanten Wettfahrtserien im Verein Seglerheim am Chiemsee und beim Wassersportverein Fraueninsel mussten wegen des Hochwasseres abgesagt werden. Und auch für die 33. Harrasser Kanne waren die Voraussetzungen nicht allzu gut. Die Wettervorhersage versprach wenig Wind und viel Regen.

Wettfahrtleiter Hans Vogt ließ sich davon nicht beirren. Am Samstagmittag liefen die H-Boote auf sein Geheiß bei wenig Wind aus, und mancher dachte sich, das kann doch nichts werden. Doch er behielt, dank seiner Revierkenntnis, recht. Kaum waren die Boote im Startgebiet, schon stabilisierte sich die Westwindlage und ließ im Ergebnis drei schöne Wettfahrten zu. Der Regen allerdings kam prompt und die Teilnehmer wurden odentlich durchgewaschen.

Von Beginn an zeigte der Berliner Rossbach (VSaW) mit seinen Vorschiffsleuten Drtina und Laske, wer Herr im Ring ist. Zwar musste er der Crew von Martin Köhle (CYC) nach dem Start kurz den Vortritt lassen, unter Spinnacker war er aber klar vorne. Die Frage hieß immer nur, wer wird Zweiter. In Wettfahrt eins und zwei ging dieser Platz an Ullherr vom CYC mit Wöhrer und Kopp, bei Wettfahrt drei an Stadler (SRS) mit Freitag und Liebl. In dieser Reihenfolge beendeten sie auch den ersten Regattatag, dahinter kamen die Mannschaften Köhle, Hammermüller und Herrmann, dann Merk (DSC), Hammerlindl und Quinger, gefolgt von der einzigen Steuerfrau Xenia Wittig (BYC) vom Starnberger See mit Bud-Monheim und Zauner und schließlich die Österreicher Pesendorfer (SCE), Huemer und Watzal.

Am Sonntag war für den Ersten, die Berliner-Crew, bereits alles klar, sie brauchte nicht mehr anzutreten. Auf den Plätzen zwei bis sieben waren aber noch Positionskämpfe zu erwarten, da eine vierte Wettfahrt das Streichen des schlechtesten Ergebnisses möglicht macht. Diese Chance wollte Hans Vogt den Teilnehmern wohl nicht nehmen. Bei heftig drehendem und unstabilem Wind startete er die vierte Wettfahrt. Es ging auch gleich kunterbunt durcheinander. Schon nach halber Strecke hatte er ein Einsehen und kürzte die Regatta ab. Es gewann die Stadler-Crew, wurde damit Gesamtzweiter und setzte sich vor Ullherr. Ein zweiter Platz nützte Pesendorfer, der damit auf Gesamtrang sechs vorrückte und Wittig überholte, Merk überholte Köhle und wurde Gesamtvierter. Eine kräftige Korrektur des Vortagesergebnisses also.

Besonders erfreulich war die Beteiligung der Mitglieder der Flotte Chiemsee-Simssee, die insgesamt zwölf Starter stellt. Gesamtrang acht erreichte Reile mit seiner Frau und M. Ziegler, gefolgt von Staufner mit Zellner und Braun, alle vom SRSimssee. Zehnter wurde Haberstock (CYC) mit Hochschluze und von Chevallerie, es folgten Fink (CYC), Heckert, Junge, dann Obermaier (CYC) Obermaier, Steinfeld, weiter Krause (CYC), Huber, Schneider, dann Feller (CYC), Gnam, Zepter und schließlich Trepte, Trepte, Chrobak, ein Neumitglied sowohl im CYC als auch in der H-Boot-Flotte.

Martin Köhle

Harrasser Kanne vom Chiemsee nach Berlin entführt

Dirk Stadler
 Bei starkem Wind hatten die H-Boot-Segler auf dem Chiemsee zu kämpfen, am Foto der Gesamtzweite
Dirk Stadler mit seinem Team. Foto CYC.

Gut besetzt mit 15 Booten, davon je eines aus Österreich, vom Ammersee und vom Berliner Wannsee, startete die H-Bootflotte von Chiemsee und Simssee ihre diesjährige Segelsaison recht spät. Die beiden für Anfang Juni geplanten Wettfahrtserien im Verein Seglerheim am Chiemsee und beim Wassersportverein Fraueninsel mussten wegen Hochwassere abgesagt werden.

Wettfahrtleiter Hans Vogt ließ am ersten Wettfahrttag drei Wettfahrten bei Wind in Böen bis zu fünf Beaufort segeln, doch auch der Regen kam prompt und die Teilnehmer wurden ordentlich durchgewaschen. Von Beginn an zeigte der Berliner Wolf-Dieter Rossbach (VSa Wannsee) mit seiner Mannschaft, wer Herr im Ring ist. Er war nicht zu schlagen und siegte in allen drei Wettfahrten des ersten Tages. Dahinter am zweiten Platz lag Philipp Ullher vom Chiemsee YC ganz knapp vor Dirk Stadler vom SR Simssee, dann kamen die Mannschaften Martin Köhle, (Chiemsee YC) und Siegfried Merk (Diessner SC). Am zweiten Wettfahrttag brauchten die Berliner- nicht mehr anzutreten, sie konnten nicht mehr eingeholt werden. Auf den Plätzen zwei bis sechs waren aber noch Positionskämpfe zu erwarten, da bei einer vierten Wettfahrt jede Mannschaft ihr schlechtestes Ergebnis streichen konnte. Bei unstabilem und drehendem Wind wurde eine verkürzte Wettfahrt gesegelt. Es gewannen Dirk Stadler/Stefan Freitag/Micki Liebl, sie wurden damit Gesamtzweite und setzten sich vor Philipp Ullherr/Christian Wöhrer/Björn Koop. Siegfried Merk/Sepp Hammerlindl/Christoph Quinger überholten Martin Köhle/Stefan Hammermüller/ Christoph Hermann und wurden vor den Chiemseern Gesamtvierte. Ein zweiter Platz in der vierten Wettfahrt brachte die Österreicher Gottlieb Pesendorfer/Max Huemer/Gebhard Watzal (SC Ebensee), noch auf Gesamtrang sechs. „Besonders erfreulich war die Beteiligung der Mitglieder der Flotte Chiemsee-Simssee, die insgesamt zwölf Boote an den Start brachte", stellte Flottenkapitän Martin Köhle befriedigt fest.

Gerhard Niessen