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Segelbundesliga

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CYC nach dem zweiten Spieltag der SBL Gesamtzweiter

2018 06 11 Sieger
Foto © SBL Lars Wehrmann

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Das CYC Team auf Vorwindkurs vor dem Deutschen Touring Yacht-Club. Foto © Lars Wehrmann

Am vergangenen Wochenende startete die Deutsche Segelbundesliga nach der langen Winterpause in die sechste Saison. Den Seglern vom Priener Chiemsee Yacht Club gelang bei viel Sonne und Leichtwindbedingungen auf dem Bodensee ein erfolgreicher Start in die Meisterschaft der Segelvereine 2018.

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Damatik auf der Flensburger Förde

Vom 18. bis 20.8. fand in Glücksburg der 5. Spieltag der Segelbundesliga statt. Für uns (Poldo Fricke, Moritz Fricke, Quirin Landinger, Lenzi Huber) galt es, die Mannschaft des CYC in eine komfortable Ausgangslage für das Ligafinale im Herbst zu bringen, und den Anschluss an das Spitzenfeld der Liga wieder herzustellen.

Der Freitag begann mit mittleren und böigen Winden. Trotz der schwierigen Bedingungen fanden wir einen guten Einstieg im vorderen Mittelfeld mit, wie immer, sehr knappen Punktabständen nach vorne. Damit konnten wir schon einigermaßen zufrieden sein, angesichts der extrem starken Konkurrenz aus ganz Deutschland.

Der Samstag brachte noch schwierigere Wetterbedingungen, mit kurzen und heftigen Schauern und Windfeldern in kurzen Abständen. Wir konnten uns sehr gut behaupten mit zwei Wettfahrtsiegen und konstant guter Leistung, am Ende des Tages waren wir insgesamt auf dem 6. Rang und in Schlagdistanz zur Spitze.

Spannend gestaltete sich der Sonntag. Bei gleichbleibend schwierigen Bedingungen mit bis zu 20 Knoten starkem Wind, Winddrehern und Schauerwolken konnten wir eine solide Leistung abliefern und gewannen die ersten drei Rennen souverän. Damit waren wir sogar kurzzeitig insgesamt knapp in Führung. Im letzten Rennen war dann doch leider das Glück nicht ganz auf unserer Seite: ein 4. Platz reichte nicht um uns an der Spitze zu halten. Auch insgesamt wurden wir 4. Team von 18 Bundesliga-Mannschaften, trotz der extrem knappen Abstände (2 Punkte auf den Gewinner, ein Punkt auf Platz 2 und 3).

Dennoch können wir mit dieser Leistung sehr zufrieden sein, denn alle anderen Teams waren extrem stark, und wir hätten trotz des etwas schwächeren Freitags fast gewonnen.

Lenzi Huber

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21.-23.Juli 2017
Team: Poldo Fricke, Flo Lautenschlager, Niko Resch, Sebastian Landinger

Am letzten Wochenende stand der vierte Event der Segelbundesliga in Travemünde auf dem Terminplan. Nachdem die vorherigen Events für uns nicht ganz erfolgreich verliefen, wollten wir dieses Mal eine Top-Platzierung unter den ersten fünf Mannschaften erreichen. Hoch motiviert gingen wir (Leopold Fricke, Sebastian Landinger, Nikolaus Resch und Florian Lautenschlager) in Travemünde an den Start.

Der erste Tag war mühsam. Kaum segelbare und wenig faire Bedingungen machten das Segeln bis in den späten Nachmittag zur Lotterie. Hätten wir Lotto gespielt, müssten wir vielleicht nicht mehr arbeiten. Was im Lotto erfreulich ist, ist in der Bundesliga leider das Gegenteil. Ein „sechser“ und ein vierter Platz zum Start - da waren wir erstmal bedient. Der anschließende erste Platz tat da dann richtig gut. Die folgenden Plätze vier und fünf rundeten den Tag unerfreulich ab. Davon haben wir uns aber nicht zu sehr die Stimmung vermiesen lassen. Bei einem Bundesligaevent kann alles passieren und eine kleine Serie mit guten Plätzen katapultiert einen nach vorne. Platz 14 nach dem ersten Tag ist daher kein Grund zur Panik. Also erstmal den langen Segeltag (11:00 bis 20:30 Uhr) beenden, die Travemünder Woche genießen und den Blick nach vorne richten auf die folgenden zwei Tage.
Am zweiten Tag ging es um 10:30 mit den ersten Wettfahrten los. Das Wetter war im Vergleich zum ersten Tag mit Regen nicht ganz so gut. Anfangs war der Wind wieder schwierig zu segeln: Wellen und gefühlt Windgeschwindigkeiten zwischen null bis zehn Knoten Wind. Im ersten Rennen konnten wir einen zweiten Platz einfahren. Im Zweiten warfen uns zwei dicht aufeinander gefolgte Wellen ca. 15 Sekunden vor dem Start so zurück, dass wir die Startlinie nur mit Mühe schafften und die restlichen Teams erstmal ziehen lassen mussten. Anschließend mussten wir an Land auf den Wind warten, welcher dann vom Meer her mit 10 Knoten konstant einsetze. Jetzt lief es besser. Ein zweiter, ein fünfter und zwei erste Plätze schoben uns auf Platz 9, wobei die Abstände zu den vorderen sowie zu den hinteren Plätzen unglaublich eng waren. So beendet man einen Segeltag schon lieber und das „Feierabendbier“ auf der Travemünder Woche schmeckt auch besser. Prost.

Motiviert durch die beiden ersten Plätze aus den vorherigen Rennen und den geringen Abständen starteten wir in den letzten Tag. Wir sind alle eindeutig mit dem falschen Fuß aufgestanden. Autsch, das tat richtig weh. Erstes Rennen, guter Start, unglücklich an die Tonne aber sauber unterwendet, das andere Boot fällt auf uns ab, wir protestieren und kassieren eine Strafe – nicht nachvollziehbar für uns. Leider konnten wir uns dann nicht mehr nach vorne fahren. Abhaken. Zweites Rennen, guter Start, unglücklich an die Tonne, Tonne berührt, Tonnengewicht mit dem Kiel eingefangen, Super-GAU und dann nochmal eine Strafe fürs Tonne berühren. Die beiden sechsten Plätze mussten wir erst einmal verdauen. Kann es schlimmer kommen? Ja, auch das nächste Rennen lief nicht. Wir konnten nach dem Start nicht wenden und wurden auf die, nach dem Winddreher, falsche Seite mitgenommen. Am Ende überquerten wir als fünfter die Ziellinie. Lotto hätten wir spielen müssen: 6, 6, 5. Aufgeben? Nein! Das nächste Rennen konnten wir dann souverän gewinnen – geht doch ganz leicht. Nach all dem Pech hatten wir im letzten Rennen Glück. Vier Boote waren über der Startlinie, wovon sich nur der VSaW entlastete. Die anderen Teams kassierten dadurch sieben Punkte und einige sind so im Gesamtergebnis hinter uns gerutscht. Am Ende war es ein glücklicher elfter Platz, jedoch mit nur zehn Punkten Rückstand auf den ersten Platz. Vorne trennten nur 5,33 Punkte den ersten vom zehnten Rang... so knapp war es noch nie.

Zusammenfassend: Wenn es nicht läuft, läuft es nicht und es ist ein wahnsinnig mühsames Geschäft, bei dem es sich lohnt, auch um den vorletzten Platz zu kämpfen.