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Segelbundesliga

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Das CYC Team auf Vorwindkurs vor dem Deutschen Touring Yacht-Club. Foto © Lars Wehrmann

Am vergangenen Wochenende startete die Deutsche Segelbundesliga nach der langen Winterpause in die sechste Saison. Den Seglern vom Priener Chiemsee Yacht Club gelang bei viel Sonne und Leichtwindbedingungen auf dem Bodensee ein erfolgreicher Start in die Meisterschaft der Segelvereine 2018.

Die 36 Segelvereine der 1. und 2. Deutschen Segelbundesliga starteten am Freitag in Friedrichshafen am Bodensee die ersten Wettfahrten und die Mannschaft vom CYC konnte mit den Platzierungen 1,5 und 1 gleich vorne in der ersten Liga mitfahren.
Am Samstag begann der Tag mit Startverschiebung, da sich der Wind erst aufbauen musste. Jedoch konnten am späten Vormittag die Rennen beginnen und die Mannschaft bestehend aus Steuermann Leopold Fricke, Quirin Landinger, Moritz Fricke und Maximilian Grawe ersegelte weiter gute Platzierungen (3,1,4,1,2). Damit standen die Chiemseer Seiger zwischenzeitlich auf dem ersten Rang. Gegen Ende des Wettfahrttages ließ die Erfolgsserie allerdings mit den Rängen 5 und 6 etwas nach. Der CYC „übernachtete“ damit auf dem 4. Rang mit 29 Punkten. Nach oben wie nach unten waren die Punktabstände in der Rangliste denkbar klein. Wie schon auch in den Jahren zuvor hatten sich alle Segelvereine intensiv auf die Bundesliga vorbereitet und die Leistungsdichte ist weiter gestiegen. Schon kleine Fehler bei Taktik oder Manövern werden mittlerweile sofort mit schlechten Ergebnissen bestraft. Deshalb haben sich auch die Harrasser Segler im Frühjahr am Gardasee und am Chiemsee mit intensiven Trainings auf die Saison vorbereitet.

Am Sonntag, dem dritten und letzten Wettfahrttag in Friedrichshafen, fuhr das CYC Team bei schwierigen Verhältnissen einen 5. und 3. Platz ein, bevor die Wettfahrten aufgrund von Flaute beendet wurden.

„Natürlich wollten wir aufs Podium und waren auch fast das ganze Wochenende unter den ersten Drei. Aber nach der langen Winterpause haben wir gesehen, dass wir voll mithalten können und das stimmt uns positiv für die Saison“, wie Mannschaftskapitän und Steuermann Leopold Fricke zusammenfasste. Mit dem sechsten Platz ist ein erfolgreicher Start und eine gute Ausgangsbasis für die Saison gelungen.

Der dreifache Deutsche Meister und Titelverteidiger NRV aus Hamburg konnte vor dem Bayerischen Yacht-Club vom Starnberger See und WSV Hemelingen aus Bremen das Auftaktevent für sich entscheiden.

Der zweite von sechs Spieltagen wird vom 8.-10. Juni in Tutzing am Starnberger See ausgetragen. 

Luitpold Müller, CYC Segelbundesliga Team, Prien am Chiemsee 01.05.2018

Weitere Termine der 1. Deutschen Segelbundesliga:

  • Tutzing, 08.-10.06.2018
  • Travemünde, 21.-23.07.2018
  • Berlin, 24.-26.08.2018
  • Kiel, 14.-16.09.2018
  • Hamburg, 18.-20-10.2018, Finale

Der Chiemsee Yacht Club in der Deutschen Segelbundesliga

Der Chiemsee Yacht Club ist Gründungsmitglied der Deutsche Segelbundesliga e.V. und segelt seit Gründung vor sechs Jahren in der ersten Liga. Der CYC ist der einzige Segelclub am Chiemsee der in der Segelbundesliga vertreten ist. Die Bundesliga Mannschaft des CYC besteht aus 20 jungen und erfahrenen Seglern. Auf den zwei J70 Booten wird intensiv am Chiemsee, Gardasee und Starnberger See trainiert

Das ist die Deutsche Segel-Bundesliga

Seit 2013 hat auch der deutsche Leistungssegelsport einen prestigeträchtigen Vereinswettbewerb: Die Deutsche Segel-Bundesliga. Das Konzept der Bundesligen anderer Sportarten wurde erstmalig in den Segelsport übertragen. Im ersten Jahr kämpften 18 Segelvereine um die Meisterschale und ermittelten den besten deutschen Segelclub. Ab 2014 vergibt der Deutsche Segler-Verband erstmalig den Titel “Deutscher Meister der Segelvereine”.

Bisher gab es im deutschen Hochleistungssegelsport keinen bundesweiten Clubwettbewerb mit hohem sportlichen Stellenwert. Das änderte sich ab Juni 2013 mit der Einführung der „Deutschen Segel-Bundesliga“.
Die Idee ist simpel: Die besten Segelclubs Deutschlands treten über eine Saison hinweg bei mehreren Regatten in ganz Deutschland gegeneinander an. Jeder der teilnehmenden Vereine stellt dafür eine Mannschaft aus seinen besten Seglerinnen und Seglern zusammen. Gesegelt wird um den Status des besten Segelclubs in Deutschland.

„Die Clubs sollen in der Bundesliga erstmals aktiv als Wettkämpfer in Erscheinung treten“, beschreibt Projektmanager Joachim Hellmich von der Deutschen Segel-Bundesliga (DSBL) 
GmbH die Idee. Oliver Schwall, Geschäftsführer der DSBL GmbH, ergänzt: „Die Bundesliga soll die höchste nationale Leistungsstufe im Segelsport auf Vereinsebene sein.“
Gesegelt wird mit vier Personen auf One-Design-Kielbooten. Der Kader eines Bundesligavereins umfasst bis zu 20 Seglerinnen und Segler. Jede Regatta zählt gleichwertig für die Tabelle. Der Club mit den wenigsten Punkten nach der letzten Regatta hat die Bundesliga gewonnen.

Nach dem erfolgreichen Premierenjahr 2013 wurde 2014 zusätzlich zu der 1. Segel-Bundesliga auch eine 2. Segel-Bundesliga geben. In beiden Ligen treten jeweils 18 Vereine an.

Quelle: Deutsche Segelbundesliga
Mehr Informationen zur Segelbundesliga: http://segelbundesliga.de