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Foto © DSBL Lars Wehrmann.

Am Mittwoch letzter Woche ging es für Poldo, Flo, Moritz und Sebastian zum großen Finale der 1. Segelbundesliga an die Außenalster nach Hamburg.

Die Anspannung war groß, aber gleichermaßen die Motivation. Nach der Regatta in Überlingen stand der CYC mit 56 Punkten auf Rang 10 hinter dem Münchner Yacht-Club und dem Wassersportverein Hemelingen mit jeweils 52 Punkten und dicht gefolgt von der Segelvereinigung Itzehoe mit 58 Punkten. Generell trennten alle Vereine nur wenige Punkte in der Gesamttabelle. Es sollte ein extrem spannendes Finale werden.

Am Donnerstag zeigte sich Hamburg von seiner sonnigen Seite jedoch ohne ein Lüftchen Wind. Warten, warten, warten. An Segeln war nicht zu denken. Nicht ein Boot ging aufs Wasser. Da war nichts zu holen. Die Frage des Tages: Warum hat keiner an die Scharfkopfkarten gedacht? Trotz alledem war die Stimmung gut und gegen 16 Uhr wurde der sportliche Teil des ersten Regattatags mit Bier und Würstchen beendet. Die Vorhersage für Freitag machte ein bisschen Hoffnung.

Doch der zweite Regattatag begann genauso wie der erste aufgehört hatte. Kein Wind, nicht einmal die Sonne lies sich blicken. Gegen halb elf war es dann endlich soweit, der Wind war da und das erste Flight wurde gestartet. Bei leichtem Wind und schwierigen „Alster" Bedingungen wurden bis Sonnenuntergang 6 Flights á drei Wettfahrten gesegelt. Unsere Mannschaft belegte die Plätze 4,5,2,3,4 und 5. Ein schwieriger und durchwachsener Tag endete damit auf einem 12. Platz in der Gesamttabelle. Der Punkteabstand nach oben wie nach unten in der Tabelle war auch nach diesem Tag noch erdenklich gering. Für das CYC Team endete der Abend schon recht zeitig nach dem Abendessen im Bett. Es galt absolut fit zu sein für den alles entscheidenden letzten Regattatag.

Endlich Wind. Am Samstag wurden pünktlich um 9 Uhr die Wettfahrten bei Sonne und guten Windverhältnissen gestartet. Gleich in der ersten Wettfahrt gab es mit dem 6. Platz eine Watschn, aber gleich im nächsten Rennen einen ersten Platz. Die Spannung war allen auf dem Clubgelände des Norddeutschen Regattavereins (NRV) anzumerken. Alles andere als Straßenbahnsegeln. Auf den Downwindkursen wurden die Karten meist noch einmal ganz neu gemischt. Und an Land wurde nach jeder Wettfahrt erwartungsvoll die Blitztabelle auf dem Handy oder an den Bildschirmen beobachtet. Eine wahre Achterbahnfahrt. Für alle Vereine ging es ständig rauf und runter in der Tabelle. Mittlerweile hatten sich schon viele Zuschauer und Fans auf dem Clubgelände und entlang der Alster eingefunden. Unsere Mannschaft behielt einen kühlen Kopf und es folgten ein fünfter und zwei dritte Plätze für den CYC. Alles war noch drin und noch nichts sicher. Die vorletzte Wettfahrt war an Spannung nicht zu übertreffen. Als die Wettfahrtleitung nun die Ziellinie direkt vor das Clubgelände des NRV verlegte und damit den letzten Downwindkurs deutlich verlängerte, ging der CYC nach dem dritten Leg trotz Strafkringel als dritter um die Luvtonne. Poldo, Flo, Moritz und Sebastian konnten dieses sehr enge Rennen mit einem ersten Platze beenden. Doch gleich darauf folgte im ersten Rennen des 13. und letzten Flight des Tages ein fünfter Platz. In der Tabelle war es immer noch verdammt eng und alles schien möglich. Jetzt hieß es die letzten zwei Rennen abwarten und Bier trinken. Es wurde gerechnet und alle Szenarien durchgespielt. Eigentlich war es schon sicher, aber so recht wollte es nach diesem Regattatag noch keiner glauben. Der CYC beendet das Finale in Hamburg auf dem 12. Platz und die Bundesligasaison 2015 auf einem sicheren elften Platz. Der Deutsche Touring Yacht-Club holt die Meisterschale nach Bayern gefolgt vom zweitplatzierten Berliner Yacht-Club und dem zweimaligen Deutschen Meister NRV auf Rang drei.

Die Anspannung legte sich und die Bundesliga feierte die Meister 2015 gleich im Anschluss bei einer ausgelassenen Siegerehrung und später am Abend beim Sailor Award, dem gemeinsamen Abschlussevent des Sailing Team Germany und der DSBL.

Am Sonntag ging es dann im Audi Q7 komfortabel zurück in die Heimat während die Relegationsregatta nach vier von fünf nötigen Wettfahrten mangels Wind auf Mai nächsten Jahres vertagt wurde.

Ein großer Dank gilt unseren Sponsoren Audi und Musto/Peter Frisch GmbH und allen CYClern die diese Saison direkt vor Ort oder zuhause mitgefiebert haben.

Luitpold Müller

CYC Bundesliga Logo 010415-1Am Samstag den 7. November um 11 Uhr trifft lädt die Bundesliga Mannschaft in Prien in der Metzgerei Kunz ( Seestr. 28 ) im 1 OG. zum Teammeeting 2015/2016. Die Verantwortlichen werden die Saison 2015 Revue passieren lassen und die Saison 2016 planen. Poldo Fricke, Roman Koch und Wolfi Böttger möchten gerne bei dieser Gelegenheit Trainings, Events und Spielregeln besprechen und festlegen.

Da dies ist ein wichtiger Termin ist, werden alle Teammitglieder um Teilnahme gebeten. Alle interessierten Clubmitglieder sind willkommen.

Es gibt Weißwürscht und Brezen - wer will natürlich auch ein Weißbier !

Wir freuen uns auf ein gutes Meeting.

Poldo, Wolfi, Roman

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Die Vorfreude auf Berlin war bei allen riesengroß. Insbesondere Maxl, der das erste Mal bei einem Bundesliga-Event mit dabei war, toppte alles. Wir waren fest davon überzeugt, eine gute Platzierung mit nach Hause nehmen zu können, und damit die Relegation in weite Ferne zu schieben. Unterstützt von unseren Mädls ging es mit dem Q7 am Donnerstagabend gen Berlin. Nach etwas Stau und 6,5 Stunden später haben wir unsere Betten im Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) gefunden.

Wie gewohnt war am Freitagmorgen zunächst für alle Teams das Training angesetzt, bevor es um 13:00 Uhr mit den ersten Rennen losging. Doch der Tag sollte noch die eine oder andere Überraschung bereithalten. Für uns ging es im Rennen 1 auf Boot 1 gleich los. Also ab aufs Boot, in den Race-Mode schalten und ab geht's. Erster Start war gut, wir waren in Poldos Lieblingsposition (schöner Lee-Start), doch dann wurde die Wettfahrt aufgrund von Winddrehern abgebrochen. Der erste von insgesamt sieben Versuchen an diesem Tag. Die längste Wettfahrt betrug 12:30 Minuten (wir waren als erste auf dem Weg ins Ziel), die Kürzeste 52 Sekunden. Am Abend lud der Potsdamer Yacht Club zum Essen ein.

Der Druck auf die Wettfahrtleitung war hoch. Es war das erste Mal in der Geschichte der Segelbundesliga, dass am ersten Tag keine Wettfahrt zustande kam. Aber die Wettfahrtleitung legte los. Wir leider nicht wie gewünscht. Die ersten Plätze waren: 4,5,2. Drehende Winde machten es sehr anstrengend und schwer zu segeln. Dennoch sollte es der erste und letzte 5te Platz an diesem Wochenende bleiben. Am Ende von Tag zwei, nach 8 Wettfahrten, hatten wir den 6ten Platz inne. Am Abend, wie auch schon untertags, gab es Curry-Wurst im VSaW. Das Team entschied sich für 2x Burger und 2x Pizza. Etwas Alternative muss sein.

Für Sonntag waren die besten Windverhältnisse vorhergesagt und die traten auch ein. Dennoch drehend, böig und bockig zu segeln. Wir sind direkt mit einem ersten Platz in den Tag gestartet. Die weiteren Ergebnisse waren grundsolide wie auch die Teamarbeit. Die eine oder andere Stresssituation war dabei, in der es runder laufen hätte können. Aber dafür haben wir die beiden J70 im Verein. Am Ende des Tages und des Events standen wir auf Platz 7. Der Abstand zur Relegation ist vergrößert, aber nur um 4 Punkte. Am Bodensee in vier Wochen muss unser Team wieder eine gute Leistung abliefern. Wenn es gut läuft, können wir einen stressfreien Herbst ohne Relegation genießen.

Maxl, Moritz, Poldo und Flo

Travemünde

Bericht des Segelbundesliga Teams

Am Freitag startete das Segelbundesligateam des Chiemsee Yacht Club Richtung Travemünde. Schon zu Beginn wurde dem Team um Wolfgang Böttger mit Florian Lautenschlager, Sebastian Landinger und Nico Lutz eine besondere Ehre zu Teil: die Anreise im nagelneuen Vorführwagen von Audi, dem Q7. Trotz den vielen Staus, eine wirklich entspannte Anreise. Die Segelbundesliga fand diesmal im Rahmen der 126. Travemünder Woche statt und glänzte mit einem tollen Rahmenprogramm für die 36 Vereine, die an den Start gingen und der Wetterbericht versprach spannende Rennen für die kommenden Tage. Der Samstag begann für uns mit einer 45 Minuten Einheit Training direkt vor dem Sandstrand nur leider noch ohne Wind. Dies sollte sich zum Start der Wettfahrten ändern. Gleich zum 2. Rennen waren wir an der Reihe. Sichtlich nervös versemmelten wir gleich den ersten Start und konnten leider trotz aller Bemühungen nicht mehr punkten. Mit voller Motivation schafften wir im 3. Rennen einen 2. Platz. Für unser erstmalig in dieser Konstellation angetretenem Team und mit Wolfgang als vollkommener Neuling bei der Segelbundesliga, ein toller Erfolg. Zum Ende des Tages konnten wir einige namhafte Clubs hinter uns lassen. Der Sonntag brachte leider nicht den gewünschten Wind aber dafür umso mehr Regen. Unsere Starts wurden immer besser aber der Speed reichte nicht für eine Topplatzierung. Aber immerhin konnten wir unsere Leistung steigern und beendeten den Tag mit einem 4. Platz im letzten Rennen. Mit Platz 15 in der Tabelle ging es am nächsten Morgen bei Starkwind weiter. Welle und stark drehender Wind machten unserem Team schwer zu schaffen und wir rutschten leider an das Tabellenende. Zu Hause wird jetzt weiter trainiert um noch fehlende Erfahrung zu sammeln. Für uns war es in jedem Fall eine tolle Veranstaltung.

Wolfgang, Sebastian, Flo und Nico

CYC SBL Warnemuende
CYC Bundesligateam Markus Reger, Nico Lutz, Uli Bauer, Lorenz Huber (vlnr). Foto CYC.

Vom 4. bis zum 6. Juli haben wir (Markus, Uli, Lenzi und Nico) die Möglichkeit, für den Yachtclub zur Segelbundesliga in Warnemünde an den Start zu gehen. Für uns war das natürlich eine besondere Ehre, als aktuell Führender der Liga in das Event zu gehen. Allerdings war auch klar, dass wir diese Position kaum halten konnten, angesichts unserer Erfahrung auf der J70 und dem extrem hohen Leistungsdichte der anderen Teams.

Freitagmittag ging es mit dem Club-Audi Richtung Norden, Stau, Hitzwelle, und noch mal Stau. Immerhin kamen wir noch früh genug an, um am Samstag ausgeschlafen und in freudiger Erwartung in den Wettkampf zu starten. Wir freuten uns, alte Bekannte aus ganz Deutschland wieder zu treffen, denn sicher mehr als die Hälfte der Segler waren ebenfalls Kadersegler.

Anstatt der von uns erhofften guten Segelbedingungen gab es vor allem eines - Hitze ("Sind wir hier in Rimini oder was?"). Bei wenig Wind und kurzen Segelklamotten gingen wir in unsere allerersten Rennen, am Ende des Tages waren es nur 3 kurze Races. 1. Eindruck: Sehr enge Starts, taktische Fehler, zumindest nicht immer ganz hinten. 2. Eindruck: wir können alle Fehler klar benennen und verbessern, und alle Teams sind wirklich extrem eng zusammen. 3. Eindruck: viele kleine Fehler brauchen auch etwas Zeit um verbessert zu werden, ohne Erfahrung werden wir es schwer haben.

Der 2. Wettkampftag beginnt mit noch weniger Wind - eine, zwei, vier und mehr Stunden Warten im Schatten. Dann, mit Mühe und Not, drei Leichtwindrennen. Bootsspeed verbessert, gute Starts, leider durch Wegerechtssituationen wieder verloren. Immerhin ein bisschen bessere Ergebnisse, hätte aber auch leicht viel besser laufen können. Am Ende des langen Segeltages blieb ein mulmiges Gefühl, der Wetterbericht sagte für Montag 22 Knoten, in Böen 28, voraus. In anderen Bootsklassen reiner Überlebenskampf.

Sieben Uhr dreißig, erster Blick aus dem Fenster Richtung Leuchtturm: Wind, Welle, davon viel und dazu strahlender Sonnenschein. Hochkonzentriert und auch -motiviert wurden wir vom Shuttle aufs Boot gebracht, der Wechsel musste wegen den schweren Bedingungen im Hafenbecken stattfinden. Hafenausfahrt knapp 2m Welle und 20 Knoten, es bewegt sich was! Erstes Rennen, die J70 verhält sich erstaunlich gut, aber Bootsspeed fehlt noch etwas. Am Ende killt uns der Vorwind, leider letzter Platz. Macht nix, Fehler analysieren und es geht weiter. Nächstes Rennen passt der Bootsspeed, höher und schneller als die anderen, knapp zweiter an der Luvtonne und - Tonne berührt, kringeln. Spi hoch, sind noch dabei, dann Sonnenschuss. Kurz vor der Leetonne dann der zweite Sonnenschuss. Am Ende des harten Kampfes leider wieder hinten, ärgerlich! Wir wussten, dass es hart werden würde, aber waren dann doch etwas enttäuscht, dass die Ergebnisse nicht unsere Leistung widerspiegelte. Egal, alles abschütteln und ab ins letzte Rennen. Es passt der Bootsspeed, diesmal auch endlich Vorwind. Die Konzentration ist da, Manöver klappen und mit Maximalgeschwindigkeit Richtung Ziel. Eigentlich dritter, jedoch nach Frühstartkorrektur erster im letzten Rennen!

Immerhin schafften wir für uns einen versöhnlichen Abschluss, ein gewonnenes Rennen bei den denkbar besten Segelbedingungen und harter Teamarbeit hat uns gezeigt, dass wir es im Prinzip können. Allerdings fehlte uns ganz klar die Erfahrung, bei einem so hochklassigen Feld wirken sich auch kleine Fehler fatal aus. Es war für uns auf jeden Fall ein wirklich tolles Event, wir hatten riesig Spaß im Team und, entgegen so mancher Befürchtungen im Vorfeld, gingen immer mit bester Stimmung und Motivation in die Rennen. Wir hoffen, dass wir in Zukunft noch einmal die Chance haben, ein besseres Ergebnis abzuliefern. Außerdem möchten wir uns ganz herzlich beim Club und allen Organisatoren/Unterstützern bedanken, die uns bei der Vorbereitung viel geholfen haben.

Good Winds!

Markus, Uli, Lenzi und Nico