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D31D8EEE 406B 4537 8C20 2A87FD1731C6Foto Niessen Beim Start des Drei-Buchten-Törns blies der Wind noch recht gut

Schwacher Wind nervte. Team Eisheuer Gesamtsieger vor Robert Egner

Der Wind aus östlicher Richtung war gar nicht so schlecht, als Wettfahrtleiter Christopher Käsberger mit seinem Team vom Segelclub Breitbrunn-Chiemsee die 80 Boote aller Klassen auf den Kurs zum Drei-Buchten-Törn, dem siebten und letzten Lauf zur Chiemseemeisterschaft, auf die Reise schickte. Zu segeln war nach dem Start zwischen dem Gemeindehafen Breitbrunn und der Herreninsel, an der Herreninsel vorbei und weiter über die drei Buchten, Schafwaschener, Kailbacher und Mühlener Bucht zum Ziel. Doch während der Regatta „schwächelte“ der Wind ziemlich und es wurde eine nerventötende Flautenschieberei.

Von den 80 gemeldeten Booten und Yachten erreichten in der vorgebenen Zeit von fünf Stunden nur 67 das Ziel. Der Letzte überquerte nach 4:59:56 Stunden, die Ziellinie, also vier Sekunden vor Regattaschluss. Diesmal waren nicht die Cats vorne. „Altmeister“ Vincent Hoesch vom Chiemsee YC, zeigte es diesmal mit seinem 15er Schärenkreuzer den Jüngeren und siegte nach berechneter Zeit von 02:36:26 Stunden vor Joachim Grauer vom VS am Chiemsee auf einem EX Toucan, Bernhard Daxenberger vom SC Breitbrunn-Chiemsee auf einer Int. Maxi Association, Richard Bucher vom SC Irschener Winkel auf einer Bavaria 34 Speed, Robert Egner vom SR Simssee auf Foil Flyer und Peter Wernsdörfer vom Bernauer SC auf 20er Rennjolle. Nach berechneter Zeit kamen die ersten 12 Boote innerhalb von neun Minuten in das Ziel.
Anders sah es nach gesegelter Zeit aus. Hier hatten zwei Cats einen beachtlichen Vorsprung. Robert Egner von Segler-und Seglerclub Simssee kreuzte auf seinem Foil Flyer nach 01:56.42 Minuten die Ziellinie, dicht gefolgt von Thomas Frank vom Chiemsee YC auf Flyer XL mod. in 01:42:56 Stunden. Schnellster Einrumpfer war der Dritte, Joachim Grauer vom VS am Chiemsee auf EX Toucan in 02:22:16 Stunden. Dann folgten Uwe Rammelsberger, Libera YC auf onedesign in 02:24:09 Stunden, Peter Wernsdörfer vom Bernauer SC auf 20er Rennjolle in 02:29.50 Stunden und Robert Kolbinger vom Seebrucker RV auf Joker in 02:30:13 Stunden.

Die Vorstände des Segelclub Beitbrunn-Chiemsee, Tom Billings und Benny Richter, sowie Sportwart Christopher Käsberger waren trotz des Schwachwindes zufrieden. „Wer hätte am Anfang des Jahres gedacht, dass trotz Corona, alle sieben Regatten der Chiemseemeisterschaft gesegelt werden können“, meinten sie befriedigt. Nach dem vorläufigen Ergebnis verzeichnete Martin Eisheuer vom SC Prien auf Skippi 650, nach zwei Streichern fünf Siege, genau so wie Robert Egner vom SR Simssee auf Foil Flyer. Da aber bei den Cats nicht immer die nötige Mindestzahl startete, gab es hier Abzüge. Chiemseemeister Eisheuer, 5.2 Punkte, Zweiter Robert Egner, 6.2 Punkte, also denkbar knapp.

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